Aktuelles

Stellungnahme der Kirchen zur Frankfurter Kommunalwahl

Die evangelische und die katholische Stadtkirche unterstützen zusammen mit der Frankfurter Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) aktiv die Kampagne „Aufstehen für …“ eine Initiative evangelischer Landeskirchen, katholischer Bistümer und der ACK. Besonders vor der Kommunalwahl am 15. März 2026 setzen wir damit gemeinsam ein deutliches Zeichen für Demokratie, Menschenwürde, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

"Aufstehen für Demokratie" – Aufruf der Kirchen zur Kommunalwahl
"Aufstehen für Demokratie" – Aufruf der Kirchen zur Kommunalwahl

Mit großer Sorge blicken wir auf den wachsenden und grassierenden Antisemitismus in Frankfurt. Dass Jüdinnen und Juden in Frankfurt Angst haben müssen, ist ein Skandal und darf nicht hingenommen werden. Ebenso inakzeptabel und besorgniserregend ist es, dass muslimische Kandidatinnen für die Stadtverordnetenversammlung Drohungen und Hetze ausgesetzt sind. Wir betonen unmissverständlich, dass jede Form von Menschenverachtung, Antisemitismus, Rassismus, Muslimfeindlichkeit, Homophobie oder anderer Diskriminierung unserem Glauben widerspricht. Alle Bestrebungen, Grundrechte nur bestimmten Bevölkerungsgruppen zuzugestehen oder Menschen aus unserer Gesellschaft auszugrenzen oder gar auszuschließen, sind aus christlicher Sicht abzulehnen. Aus vollster Überzeugung schließen wir uns unseren Kirchenleitungen an: Die AfD ist für Christinnen und Christen nicht wählbar.

Wir rufen unsere Kirchenmitglieder und alle Frankfurterinnen und Frankfurter auf, am 15. März wählen zu gehen und ihre Stimme einer demokratischen Partei zu geben: Für unsere freie, offene und tolerante Frankfurter Stadtgesellschaft.

Holger Kamlah, evangelischer Stadtdekan
Christiane Moser-Eggs und Michael Thurn, Leitung der katholischen Stadtkirche
Dr. Brigitta Sassin, Vorsitzende der ACK Frankfurt


Weitere Informationen: >> www.aufstehen-fuer.de