Evangelische Gehörlosenseelsorge
Die Gehörlosenseelsorge begleitet gehörlose und (spät)ertaubte Menschen, die in einer besonderen Sprach- und Kulturwelt zuhause sind. Die Gehörlosenseelsorge nutzt die Deutsche Gebärdensprache als zentrales Kommunikationsmittel. In speziell zugeschnittenen Angeboten bieten Pfarrer*innen, die in der Gehörslosenseelsorge tätig sind, gebärdensprachlich orientierte Lebensbegleitung und Formen des Miteinanders an. Dazu gehören, neben Gottesdiensten und Kasualien (Taufe, Trauung, Beerdigung), seelsorgliche Gespräche und Beratung für Gehörlose und deren Angehörige, sozialdiakonische Angebote, Gruppentreffen und -ausflüge, sowie Informationsveranstaltungen für Hörende und Gehörlose. Dabei agieren die Gehörlosenseelsorger*innen oft als Brückenbauer zwischen der hörenden und gehörlosen Welt in unterschiedlichen Bereichen.
In der Region Frankfurt finden Treffen und Gottesdienste in den Räumen der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige statt, Rothschildallee 16a, 60389 Frankfurt statt. Dort befindet sich auch das Büro der Evangelischen Gehörlosenseelsorge. Darüber hinaus gibt es in Hessen weitere Angebote, z.B. in Gießen, Darmstadt und Reinheim. Mehr Informationen zur Gehörlosenseelsorge in der EKHN, ihrem Angebot und den Terminen unter: https://gehoerlosen-seelsorge.ekhn.de
