Einblick am Museumsufer in einen besonderen Bildungsort
Bei einem Besuch am Museumsufer in Frankfurt am Main informierte sich Professorin Christiane Tietz, Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aus Darmstadt, über die Arbeit im Bibelhaus ErlebnisMuseum (BIMU). Ihr gefiel das lebensweltliche Konzept des Museums: „Ich danke für die Führung durch die Lebenswelt der Bibel mit einem nachgebauten Boot vom See Genezareth. Mich hat besonders das Beduinenzelt begeistert, in dem man selbst Platz nehmen kann und sofort ins Erzählen kommt. So kann man nachempfinden, wie die Menschen damals Gastfreundschaft lebten. Kinder und Jugendliche bekommen durch die Erfahrbarkeit der biblischen Welt mit allen Sinnen ein besseres Verständnis für die damalige Zeit. Die Bibel als Buch zu präsentieren, das für Judentum, Christentum und Islam wichtig ist, hilft zum interreligiösen Verständnis.“ Museumsdirektor Veit Dinkelaker: „Wir danken Kirchenpräsidentin Tietz für ihren Besuch und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für die großzügige Förderung des Bibelhaus ErlebnisMuseum.“
Kirchenpräsidentin Tietz traf während ihres Besuches im BIMU nicht nur auf den Museumsleiter, sondern auch auf Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Schule, Dreieich, die im Rahmen eines Projektes des Hessischen Ministeriums für Kultus Bildung und Chancen den Workshop „Interreligiöses Lernen“ im BIMU besuchten. So konnte sie konkret ein Beispiel für die Bildungsarbeit des BIMU erleben.
Christiane Tietz ist seit 2025 Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit Sitz in Darmstadt. Die EKHN hat rund 1,2 Millionen Mitglieder und unterstützt das BIMU mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 300.000 Euro.