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Markus Eisele ist neuer Diakoniepfarrer und theologischer Geschäftsführer im Evangelischen Regionalverband

Die übergemeindlichen Arbeitsfelder der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach haben eine neue Leitung: Der 53 Jahre alte Theologe Markus Eisele übernimmt am 1. April die Verantwortung für mehr als 150 Einrichtungen in beiden Städten.

Pfarrer Markus Eisele
Pfarrer Markus Eisele

Die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach hat ihre Organisationsstruktur neu gestaltet, eine Konsequenz ist, dass die Leitung der Fachbereiche zukünftig in einer Hand liegen soll. Der im hessischen Mühlheim aufgewachsene Theologe Markus Eisele tritt am 1. April das Amt als Diakoniepfarrer und Theologischer Geschäftsführer im Evangelischen Regionalverband Frankfurt und Offenbach an.

Zuletzt war Eisele Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung in Düsseldorf, die einen Umsatz von 140 Millionen hat. Die Schwerpunkte der Stiftung liegen in den Bereichen Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Altenhilfe.

In seiner neuen Tätigkeit in Frankfurt und Offenbach wird Eisele unter anderem für ambulante Hilfen, Jugend- und Erwachsenenbildung, Seniorenarbeit, Inklusion, Kindergärten, verschiedene Beratungsangebote sowie die Hilfen für Wohnsitzlose zuständig sein.

Eisele hat nach dem Studium in Marburg und Heidelberg sein Vikariat in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) absolviert: Schon früh hat Eisele sich nicht nur aufs Gemeindepfarramt konzentriert, beispielsweise bildete er sich zum Fundraising-Manager weiter, bei der Fernuniversität Hagen belegte er einen einjährigen BWL-Intensivkurs. 2017 schloss Markus Eisele den zwei Jahre währenden Masterstudiengang Diakonie-Management am Institut für Diakonie-Wissenschaft, Kirchliche Hochschule Wuppertal, Bethel, ab.

Von 1999 an war Markus Eisele sieben Jahre im Bereich Medienarbeit tätig, unter anderem als Geschäftsbereichsleiter Mediendienstleistungen beim Gemeinschaftswerk Evangelische Publizistik, dessen Sitz in Frankfurt ist. Vor dem Wechsel zur Graf Recke Stiftung 2018 übte der dreifache Familienvater im Dekanat Rheingau-Taunus das Amt des Diakoniepfarrers aus und war unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender der Diakoniestation Idsteiner Land gGmbH.

„Aus vielen Gesprächen weiß ich, wie anerkannt die Angebote der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach und der Diakonie in der Stadtgesellschaft sind. Sie ermöglichen Menschen Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Ehren- und Hauptamtliche in Einrichtungen und Kirchengemeinden leisten hier wirklich beachtliches." Hinzu fügt Markus Eisele: „Als Pfarrer aus Leidenschaft will ich mich für die Rechte der besonders Verletzlichen und weniger Privilegierten einsetzen. Gerade den an den Rand Gedrängten muss unser Hauptaugenmerk gelten. In enger Zusammenarbeit mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege und den Verantwortlichen der Stadt und bei den Kostenträgern können wir hier für die nötige Hilfe sorgen. Gerade in diesen Tagen wird deutlich, wie wichtig unsere guten Hilfesysteme für die aus der Ukraine Geflüchteten sind.“

In einem Gottesdienst und anschließendem Empfang am Mittwoch, 4. Mai 2022, um 14 Uhr, in der Heiliggeistkirche im Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, 60311 Frankfurt, wird der bisherige Leiter des Diakonischen Werks für Frankfurt und Offenbach, Pfarrer Dr. Michael Frase, verabschiedet und Pfarrer Markus Eisele in sein Amt eingeführt.


Autorin

Bettina Behler 199 Artikel

Bettina Behler, Medieninformation Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Frankfurt und Offenbach