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Ferien in der Stadt

Nun steht es endlich fest: Trotz Corona können auch in diesem Sommer Ferienangebote für Kinder und Jugendliche verwirklicht werden.

Ferienspaß gibt es auch ohne Verreisen. | Foto: Wenjun Yang/Scopio
Ferienspaß gibt es auch ohne Verreisen. | Foto: Wenjun Yang/Scopio

„Wir freuen uns sehr, dass wir zumindest in eingeschränktem Maße etwas anbieten können“, sagt Miriam Walter, Geschäftsführerin im Evangelischen Verein für Jugendsozialarbeit Frankfurt. „Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, ihre Freunde zu sehen und Anregungen zu bekommen, die über das hinausgehen, was in den Familien, teilweise auch finanziell, möglich ist. Kreativität und Kompetenzen unserer pädagogischen Fachkräfte bilden im besten Sinne weiter.“

An vielen Grund- und weiterführenden Schulen findet eine dreiwöchige Ferienbetreuung statt, die verschiedene Träger ausrichten. Der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit ist in zehn Grundschulen in Frankfurt tätig. „Wir achten darauf, dass die Gruppen nicht zu groß sind und konstant bleiben“, sagt Walter. „Ausflüge sollen nicht mit Übernachtungen stattfinden“. Auf dem Programm stehen dafür Schreibwerkstätten, diverse Lernangebote, Spielen, Kreativtechniken wie Batiken, Basteln, Werken, Musikmachen und Theaterspielen.

Die zusätzlichen Ferienaktivitäten der Kinder- und Jugendeinrichtungen finden vor allem draußen statt. Das Internationale Kinderhaus im Bahnhofsviertel bietet in den ersten drei Wochen der Sommerferien zweimal wöchentlich Fahrradausflüge an, vom 13. bis 17. Juli können Kinder an einem Foto-Workshop teilnehmen.

Mit dem Jugendclub Sindlingen geht es am 10. Juli in die Bowlinghalle und am 16. Juli ist ein Opelzoobesuch geplant. Beachvolleyball wird am 16. Juli im Jugendhaus am Frankfurter Berg geboten, am 22. Juli tagt dort eine Garten-AG. Mit Kunst, Musik und Sport gestalten die Teilnehmenden das Programm des „Kulturcamp Heideplatz“, das vom 27. Juli bis 8. August immer wochentags von 11 bis 17 Uhr Möglichkeiten zum Austoben bietet.

Der Jugendclub Praunheim veranstaltet am 13. Juli ein Picknick an der Nidda und am 16. Juli einen Tagesausflug nach Köln. Visionale „Wir filmen“ heißt es vom 10. bis zum 24. Juli.

Der evangelische Jugendreiseveranstalter „hin und weg“ ist hat sich nach Prüfung möglicher Hygiene- und Schutzkonzepte entschieden, Auslandsfreizeiten sowie die meisten der in Deutschland geplanten Reisen abzusagen. Bereits bezahlte Reisen werden zurückerstattet. Möglich bleiben im Sommer eine Bauernhoffreizeit für Kinder vom 13. bis 17. Juli in Bad Sooden-Allendorf sowie eine Aktivfreizeit für Teenies vom 8. bis 15. August in Wolfhausen in Hessen (Anmeldungen hier).

Abgesagt werden musste auch „njoy: culture & sports“ , eine Woche Workshop-Programme im Jugendhaus am Bügel: Letztes Jahr kamen 1.800 Besucherinnen und Besucher. Dafür gibt es dort einige andere Outdoor-Aktivitäten am 9. ,14. und 16. Juli, sowie am 21. und 22. Juli Sommerkino. (News auf der Facebookseite)


Autorin

Stephanie von Selchow ist Redakteurin von "Evangelisches Frankfurt und Offenbach".

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