Aktuelles

Nächstes Jahr wollen wir auch in einem Frankfurter Stadion Weihnachtslieder singen!

War Ruckzuck ausverkauft: Das Weihnachtssingen von hr3.
War Ruckzuck ausverkauft: Das Weihnachtssingen von hr3.

Das größte Weihnachtssingen Hessens findet dieses Jahr nicht in einer Kirche statt, sondern in einer Fußballarena. Dort wo normalerweise die Fußballprofis des Drittligisten SV Wehen Wiesbaden spielen, stehen am 23. Dezember Tobi Kämmerer, das Elektropop-Duo Glasperlenspiel, die Sängerin FEE. und die Frankfurter Urban Club Band auf einer großen Bühne und singen gemeinsam mit dem Publikum die schönsten Weihnachtslieder. Besinnlichkeit und Wärme sollen auf ein friedvolles Weihnachtsfest einstimmen, so die Ankündigung von hr3.

Tatsächlich ist es ein mutiges Unterfangen, doch es gibt Vorbilder. In Dresden und Leipzig haben solche weihnachtlichen Stadionevents bereits Tradition - ausgerechnet im säkularen Osten! Federführend in Dresden ist der berühmte evangelische Kreuzchor. Und die Stadien sind bis auf den letzten Platz gefüllt. Selbst in der Fernsehübertragung ist etwas von der ganz besonderen Stimmung zu spüren.

Der Hessische Rundfunk war überrascht über die Resonanz. Nur eine gute Woche hat es gedauert, da waren sämtliche Tickets für das hr3-Weihnachtssingen vergriffen. Der Erfolg gibt dem Projekt also recht.

Da bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr ein solches Event mit Unterstützung der Kirchen auch in der größten hessischen Stadt, nämlich in Frankfurt, geplant wird. Man kann ja mit dem Bornheimer Hang klein anfangen. Und im übernächsten Jahr geht es dann ins Waldstation, wie wir die Arena immer noch nennen. Träumen darf man ja, gerade an Weihnachten


Autor

Kurt-Helmuth Eimuth ist Mitglied in der Redaktion von "Evangelisches Frankfurt und Offenbach". Mehr über den Publizisten und Erziehungswissenschaftler ist auf www.eimuth.de zu erfahren.

0 Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare verfasst. Schreiben Sie doch den ersten.

Artikel kommentieren

Lebhafte Diskussionen sind interessant, können aber manchmal die Gemüter erhitzen. Bitte achten Sie auf einen angenehmen Umgangston und vermeiden Sie verbale Angriffe auf andere Kommentatoren. Die Redaktion behält sich vor, unangebrachte Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder.