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Pflegebranche befürchtet Belastungen durch vierte Corona-Welle

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Angesichts steigender Inzidenzen wächst in Pflegeheimen die Angst vor der vierten Corona-Welle. Der Schock des vergangenen Winters sitze tief, sagte Natasa Matic, Wohnbereichsleiterin in der Wohn- und Pflegeeinrichtung „Haus Saalburg“ der Agaplesion Markus Diakonie in Frankfurt dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Foto: Jeshoots/unsplash
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„Wir haben auch viele Bewohner verloren und das war richtig schwer für viele Mitarbeiter von uns“, sagte Matic weiter. Viele hätten sich zurückgezogen und geweint. Die Beschäftigten im „Haus Saalburg“ haben demnach Sorge, dass die Corona-Pandemie die Nöte in der Pflege weiter verstärkt.

Es sei bekannt, dass es in der Pflege an allem fehle: zu wenig Personal, zu wenig Lohn und zu wenig flexible Arbeitszeiten, fügte Pflegerin Sheila Foster hinzu. Bundesweit fehlen Pflegekräfte. Im Juni verabschiedete der Bundestag eine kleine Pflegereform. Sie sieht unter anderem ab September nächsten Jahres eine tarifliche Bezahlung aller Pflegekräfte und damit für viele Fachkräfte höhere Löhne vor. Das größte Problem, der Personalmangel, werde dadurch nicht beseitigt, beklagen Fachverbände.


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