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Protest: Zu wenig Geld für Frankfurter Jugendhäuser

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Der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt hat mit einer Kundgebung auf dem Römerberg und der Internet-Plattform Instagram für eine bessere finanzielle Förderung der offenen Kinder- und Jugendhäuser demonstriert.

Mit vielen Plakaten für mehr Geld: Protest am Frankfurter Römerberg. | Foto: Rolf Oeser
Mit vielen Plakaten für mehr Geld: Protest am Frankfurter Römerberg. | Foto: Rolf Oeser

Bei einer Protestaktion auf dem Frankfurter Römerberg hat der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit Frankfurt am 28. Januar zusammen mit anderen Trägern für eine auskömmliche und gleichberechtigte Finanzierung der offenen Kinder- und Jugendarbeit demonstriert. Zur gleichen Zeit haben die Aktivist:innen auf Instagram auf das Anliegen aufmerksam gemacht.

Der zuständige Arbeitsbereichsleiter des Vereins, Christian Telschow, der auch Vorstandsmitglied im Bund offener evangelischer Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V. ist und für den Rat der evangelischen Jugend im Vorstand des Frankfurter Jugendring sitzt, sagt: „Seit nunmehr zwei Jahren fordern die freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit die Einlösung des Koalitionsversprechens von CDU, Bündnis90/die Grünen und SPD. Darin hatten die Parteien 2016 festgeschrieben und versprochen, dass sie im Verlauf der Wahlperiode dafür sorgen, dass sich die Tariferhöhungen in den Leistungen an die Träger wiederfinden.

Passiert sei seitdem aber zu wenig, kritisiert Telschow. Es gebe eine Ungleichbehandlung in der Bezuschussung von Trägern der offenen Kinder- und Jugendarbeit, auch wenn sie nach denselben Qualitätsstandards arbeiten. „Die gewachsenen Finanzierungsformen müssen dringend in einheitliche Strukturen überführt werden. Sonst drohen Schließungen.“

Der Jugendhilfeausschuss habe dazu 2020 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, in der das Jugend- und Sozialamt gemeinsam mit Vertreter:innen der freien Träger Lösungsoptionen erarbeiten soll.


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