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Zur Diskussion: Elf Leitsätze für eine aufgeschlossene Kirche

Unter dem Motto „Kirche auf gutem Grund“ sollen elf Leitsätze die Basis der Diskussion und Entscheidungsfindung für die Weiterentwicklung der evangelischen Kirche sein. Rückmeldungen sind ausdrücklich erbeten.

Foto: EKD
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Unter dem Motto „Kirche auf gutem Grund“ sollen elf Leitsätze die Basis der Diskussion und Entscheidungsfindung für die Weiterentwicklung der evangelischen Kirche sein. Die Gremien der Evangelischen Kirche in Deutschland sind interessiert an Rückmeldungen und Anregungen zu den elf Leitsätzen. Wenn Sie Ideen zu den Zukunftsprozessen der evangelischen Kirche beitragen möchten, senden Sie Ihre Anregungen gerne an info@ekd.de

Bei der Klärung kirchlicher Zukunftsprozesse leitet die Arbeitsgruppe die Frage, was der Kommunikation des Evangeliums nach innen und außen unter den sich verändernden Bedingungen der Gegenwart dient und was nicht. Unter Punk acht wird auch das Thema Mitarbeitende eingehend in den Blick genommen. So sollen zum Beispiel zukünftig Initiativen gefördert werden, die Mitarbeitende im Blick auf den gemeinsamen evangelischen Glauben zu einem authentischen Handeln befähigen und ihre Sprachfähigkeit befördern. Unterschiede zwischen haupt- und ehrenamtlicher Tätigkeit werden abgebaut und Beschäftigungsmöglichkeiten flexibler. Arbeitsbereiche, die nicht im Sinn des gemeinschaftlichen Zeugnisses wirken, werden aufgegeben.

Hier finden Sie das ganze Papier „Kirche auf gutem Grund“ im Wortlaut:

Das „Z-Team“ oder „Zukunftsteam“ wurde 2017 von der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) berufen. Der Arbeitsgruppe gehören jeweils vier Menschen aus den drei Leitungsgremien und zusätzlich drei junge Erwachsene aus dem Umfeld der Synode an. Mit dem Papier „Kirche auf gutem Grund“ legt die Gruppe nun ihre Ergebnisse zur Diskussion vor. Als Leitmotiv steht über dem Text ein Vers aus dem Dankpsalm Davids: „Hinaus ins Weite“ (2.Sam 22, 20) – das ist der Zukunftsimpuls, den die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) aus dem Reformationsjubiläum mitgenommen hat und nun in 11 Leitsätzen konkretisiert. In den nächsten Monaten soll das Papier intensiv diskutiert und weiterentwickelt werden. Daran werden sich auch der Rat der EKD, die Ausschüsse der EKD-Synode, Mitglieder der Kirchenkonferenz sowie andere Kirchenmitglieder beteiligen.


Autorin

Sandra Hoffmann 16 Artikel

Sandra Hoffmann ist Journalistin in der Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach.