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Bekanntgabe des Films des Jahres

Der Spielfilm „In den Gängen“ von Thomas Stuber ist von der Evangelischen Filmjury als „Film des Jahres“ ausgezeichnet worden. Am Samstag, 15. Dezember 2018, 20 Uhr, wird der Film im Deutschen Filmmuseum, Schaumainkai 41, Sachsenhausen, gezeigt und der Preis verliehen. Die Laudatio hält Kerstin Decker von der Zeitung „Der Tagesspiegel“. Im Anschluss an die Filmvorfühung gibt es einen Sektempfang.

„In den Gängen“ erzählt die Geschichte von Christian (Franz Rogowski) und Marion (Sandra Hüller). Christian ist neu in einem Großmarkt in Ostdeutschland. Schweigend taucht er ein in die ihm unbekannte Welt aus endlosen Regalwänden und Gabelstaplern in der Getränkeabteilung. Als er sich in Süßwaren-Marion verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Marion ist unglücklich verheiratet, und eines Tages erscheint sie nicht zur Arbeit. „Mit sorgfältigen und feinen Federstrichen, die ebenso poetisch wirken wie sie nüchtern sind, zeigt der Film die sozialen Beziehungen zwischen Menschen in ihrer Arbeitswelt und macht dabei auch die Auswirkungen der Transformation in Ostdeutschland sichtbar“, heißt es in der Begründung der Evangelischen Filmjury.

Geleitet wird die Veranstaltung von Margrit Frölich, Vorsitzende der Jury der Evangelischen Filmarbeit und Studienleiterin für Film, Wirtschaft und Transatlantischen Dialog in der Evangelischen Akademie Frankfurt sowie von Natascha Gikas, Kinoleiterin des Deutschen Filmmuseums.

Mitveranstalter neben der Evangelischen Akademie Frankfurt sind das Deutsche Filmmuseum,

das Filmkulturelle Zentrum im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und die Jury der Evangelischen Filmarbeit.

Der „Film des Monats“ der Jury der Evangelischen Filmarbeit ist die einzige durch eine Jury vergebene Auszeichnung für einen aktuellen Kinofilm. Aus den 2018 ausgezeichneten Filmen

wählt sie einen Film zum „Film des Jahres“. Näheres unter www.filmdesmonats.de