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Verabschiedung von Michael Eismann

Die Evangelische Luthergemeinde im Frankfurter Nordend feiert in diesem Jahr 125-jähriges Bestehen - knapp ein Viertel der Zeit gehört Michael Eismann dazu. Ende Juni geht er in Pension, verabschiedet wird der Sozialarbeiter, der sich die „Hilfe im Nordend“ (HIN) nicht nur zum Arbeitsauftrag, sondern auch zur Herzensangelegenheit gemacht hat, am Sonntag, 17. Juni 2018, 10.30 Uhr, im Rahmen eines Gottesdienstes in der Evangelischen Luthergemeinde, Martin-Luther-Platz 1, Nordend. Gleichzeitig werden seine beiden Nachfolgerinnen, Astrid Kehl und Ilse Valentin, im Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt.

In den vielen Jahren seiner Tätigkeit hat Eismann die Arbeit des Vereins HIN aufgebaut, behutsam aber stetig weiterentwickelt, Netzwerke gebildet und für langzeiterwerbslose Menschen einen Ort der Begegnung, Beratung und Beschäftigung geschaffen, der inzwischen weit über die Grenzen der Luthergemeinde hinaus bekannt ist. Er war in diesen Jahren für viele Menschen mehr als ein Berater, „er war Wegbegleiter, um mit jedem Einzelnen nach gangbaren Wegen zu suchen, um Mut und neues Selbstvertrauen wieder zu finden, das oft nach vielen Schicksalsschlägen und sozialer Ausgrenzung verloren ging“, heißt es im Gemeindebrief der Luthergemeinde. Eingangs selbst aus der Erwerbslosigkeit kommend, konnte Herr Eismann die Anliegen der Menschen, die zu ihm kamen, gut verstehen. Sie schätzten über viele Jahre, dass er Ihnen als Mensch auf Augenhöhe begegnete, sehr engagiert nach Lösungen und Hilfen suchte und auch in der Öffentlichkeit die Belange Langzeiterwerbsloser und von Armut betroffener Menschen unermüdlich thematisierte und vertrat. Bis heute ist ihm das nicht gleichgültig. So unterstützt er engagiert die Einarbeitung seiner beiden Nachfolgerinnen.