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Fünfzig Jahre Dietrich Bonhoeffer-Kirche in der Nordweststadt

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Mit einem Festgottesdienst feierte die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in der Nordweststadt den Bau ihrer Kirche vor fünfzig Jahren unter der Leitung des Architekten Werner M. Neumann.

Fast wie eine Kathedrale: der Innenraum der der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche beeindruckt durch klare Formen. | Foto: Rolf Oeser
Fast wie eine Kathedrale: der Innenraum der der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche beeindruckt durch klare Formen. | Foto: Rolf Oeser

Propst Oliver Albrecht war der prominenteste Gast beim Festgottesdienst zum 50. Jubiläum der Dietrich-Bonhoeffer Kirche in der Nordweststadt am vergangenen Sonntag

Die Kirche wurde 1967 bis 1969 unter Leitung des Architekten Werner W. Neumann erbaut. Die Außenwände sind durch vertikale, unterschiedlich breite und tiefe Betonelemente und Fensterelemente gegliedert. Der Innenraum wurde teilweise mit Betonreliefs des Künstlers Thomas Zach ausgestaltet. Die Wände bestehen aus braunen Backsteinmauerwerk und sind wie die Außenwand durch vertikale Vor- und Rücksprünge gegliedert. Im Innern sorgen die Fensterelemente aus groben Glassteinen für ein gedämpftes, feierliches Licht. Die teils farbigen Glasfenster wurden von Hermann Goepfert gestaltet. Der Altar, das Taufbecken und die Kanzel wurden aus Kunststein angefertigt. Sie sind mit Betonreliefs verziert.

Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde ist Mitte der Sechziger Jahre gemeinsam mit der Nordweststadt entstanden, das Gemeindegebiet umfasst den Gerhart-Hauptmann-Ring, Teile des Weißkirchener und des Praunheimer Weges, die Thomas-Mann-Straße und den Paul-Kornfeld-Weg.

Weiterlesen: Prächtige Betonskulpturen. Ein Lob auf die Kirchen der Sechziger


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