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Spende für das Internationale Kinderhaus im Bahnhofsviertel

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In Coronazeiten wird Bildungsbenachteiligung noch mal deutlicher spürbar. Eine Spende der Münchener Interhyp-Gruppe ermöglicht dem Internationalen Kinderhaus zusätzliche Hilfe beim Aufholen des Schulstoffs zu leisten.

Die Leiterin des Internationalen Kinderhauses im Bahnhofsviertel, Angelika Totzer, freut sich über die Spende. | Foto: Rolf Oeser
Die Leiterin des Internationalen Kinderhauses im Bahnhofsviertel, Angelika Totzer, freut sich über die Spende. | Foto: Rolf Oeser

Dank einer 50.000 Euro-Spende der Münchener Interhyp-Gruppe, einem Baufinanzierer, kann das Internationale Kinderhaus im Frankfurter Bahnhofsviertel zukünftig Honorarkräfte einstellen, um Kinder beim Lernen für die Schule zu unterstützen. Mehr Begleitung und Hilfe beim Lernen sei dringend nötig, berichtet Angelika Totzer, die Leiterin der Einrichtung: „Die Kinder, die täglich zu uns kommen, sind besonders von Bildungsbenachteiligung betroffen. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation deutlich verschärft.“

Das Internationale Kinderhaus in der Trägerschaft des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit ist die einzige offene Freizeiteinrichtung für Kinder im Bahnhofsviertel. Es existiert bereits seit 1986. An fünf Tagen die Woche finden Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und 13 Jahren dort ein offenes und betreutes Freizeitangebot. Außerdem gibt es kostenlos Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung. Gerade Letztere ist derzeit besonders wichtig, weil coronabedingt vor allem Kinder aus benachteiligten Familien viel Unterrichtsstoff verpasst haben.
„Mit unserer Spende können wir dabei helfen“, das aufzuholen, freut sich Interhyp-CEO Jörg Utecht. Vermittelt wurde die Spende über das Deutsche Kinderhilfswerk, dessen Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann ebenfalls betont, wie wichtig außerschulische Einrichtungen sind. „Sie ermöglichen soziale Interaktion, Bewegungs- und Ernährungsangebote und bieten eine Ansprechmöglichkeit in schwierigen familiären Situationen.“


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