Frankfurt lokal

Spendenaktion für Menschen in Not und ohne Obdach

Diakonie Frankfurt und Offenbach ruft zur Winterspendenaktion „Herzschlag der Hoffnung“ auf.

Susann Buße ist das Gesicht der Winterkampagne „Herzschlag der Hoffnung“. Hier sitzt sie an einem Tisch im Tagestreff des Diakoniezentrums WESER5.
Susann Buße ist das Gesicht der Winterkampagne „Herzschlag der Hoffnung“. Hier sitzt sie an einem Tisch im Tagestreff des Diakoniezentrums WESER5. Bild: Cathia Hecker

Wer Susann Buße begegnet, vermutet nicht, dass die gepflegte Frau mit dunklem Mantel, Mütze und Schal nachts im Freien schläft. Einst studierte sie Jura und stand mitten im Berufsleben. Dann warf eine psychische Erkrankung ihr Leben aus der Bahn. Sie verlor Job, Wohnung und schließlich jeden Halt.

In diesem Jahr ist Susann Buße das Gesicht der Winterkampagne „Herzschlag der Hoffnung“ der Diakonie Frankfurt und Offenbach. Ihre Geschichte zeigt, wie schnell jeder Mensch in eine existenzielle Notlage geraten kann – und wie wichtig ein Ort ist, an dem Türen offenstehen.

Als sie vor gut einem Jahr in den Tagestreff des Diakoniezentrums WESER5 im Frankfurter Bahnhofsviertel kam, konnte sie nur noch weinen. „Sie gaben mir etwas zu essen – und sie hörten mir zu“, erinnert sie sich. Aus dem ersten Besuch wurde eine regelmäßige Anlaufstelle. Heute kommt sie zum Essen und zu Gesprächen mit den Mitarbeitenden, die ihr Stabilität geben. Sie hat wieder Pläne. Und Träume.

Die Diakonie Frankfurt und Offenbach unterstützt mit ihren Straßensozialarbeiter:innen, Notunterkünften, Tagestreffs und Beratungsstellen jedes Jahr viele hundert wohnungs- und obdachlose Menschen. Spenden tragen ganz wesentlich dazu bei, diese Hilfe zu ermöglichen.

Dabei zählt jeder Beitrag: 10 Euro ermöglichen ein Set aus Handschuhen und Mütze für einen obdachlosen Menschen. 30 Euro finanzieren einen Monat lang ein Frühstück im Tagestreff – mit heißem Tee und belegten Broten. 50 Euro sorgen für einen winterfesten Schlafsack und eine Isomatte, die in frostigen Nächten vor dem Erfrieren schützen können.

„Weihnachten erinnert uns daran, dass Nächstenliebe dort beginnt, wo Türen sich öffnen. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende für die Obdachlosenhilfe dabei, dass Menschen in Not konkrete Hilfe bekommen“, appelliert Diakoniepfarrer Markus Eisele. „Mit jeder Spende schenken Sie Menschen wie Frau Buße nicht nur Wärme und Sicherheit. Sie schenken Menschlichkeit.“

Spendenkonto:
Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach
Evangelische Bank eG
IBAN: DE11 5206 0410 0104 0002 00
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Hoffnung 25p