Kirchentag 2021

Der Kirchentag findet überwiegend digital statt

Da wegen der Corona-Pandemie so gut wie keine Präsenzveranstaltungen möglich sind, ist der Ökumenische Kirchentag im Mai auf ein Digitalformat zusammengeschrumpft.

Nur wenige Aktionen im Stadtraum wird es beim Ökumenischen Kirchentag im Mai geben. So etwa könnte eine geplante Kunstinstallation an der Hauptwache aussehen. | Illustration: OEKT
Nur wenige Aktionen im Stadtraum wird es beim Ökumenischen Kirchentag im Mai geben. So etwa könnte eine geplante Kunstinstallation an der Hauptwache aussehen. | Illustration: OEKT

Der Ökumenische Kirchentag vom 13. bis 16. Mai in Frankfurt wird größtenteils digital stattfinden, und mit einem deutlich geschrumpften inhaltlichen Programm. Stand Mitte Marz, zum Redaktionsschluss unserer Print-Ausgabe, sind noch keine Namen oder konkrete Themen bekannt, Informationen für die Presse soll es erst Anfang April geben, wie Jutta Mosbach von der Kirchentags-Öffentlichkeitsarbeit mitteilt.

Was allerdings bereits feststeht, sind die Übertragungsorte der Gottesdienste: Zum Auftakt am 13. Mai wird vom Parkdeck „Frankfurt City Beach“ aus übertragen, der Schlussgottesdienst am Sonntag kommt von der Weseler Werft. Dort werde es sogar Live-Publikum geben können, sagt Mosbach, wer teilnehmen will, muss sich aber anmelden, zum Beispiel über die App „meinÖKT“.

Auch für die digitalen Workshops und Podien am Samstag sei in der Regel eine Anmeldung über die App erforderlich, so Mosbach. Gerade bei interaktiven Formaten gebe es eine Höchstzahl an Teilnehmenden. Wenn mehr Interessierte da sind als Plätze, entscheide ein Algorithmus über den Zuschlag. Die Teilnahme ist aber gratis.

Der Freitag beginnt mit einer digitalen Gedenkveranstaltung aus der Westend-Synagoge, abends sind ein Festakt sowie um 20 Uhr die digitale Uraufführung des Oratoriums „EINS“ geplant: Eine Journalistin von heute reist in die Zeit des Urchristentums. Am Samstagabend gibt es analoge Abendmahls-Gottesdienste in vielen Gemeinden sowie Kulturprogramm im Internet.

Die sonst bei Kirchentagen üblichen vollen Straßenbahnen und singenden Pfadfinder:innen werden also fehlen, trotzdem kann man auch im Stadtraum ein bisschen Kirchentag schnuppern. Zum Beispiel ist an der Hauptwache eine Kunst-Installation mit Tischen geplant, die Gemeinschaft und Verbundenheit symbolisieren soll.

Über die Stadt verteilt werden zudem an prominenten Orten wie im Bahnhofsviertel oder am Eisernen Steg jene neun Buchstaben aufgestellt, die gemeinsam das Kirchentagsmotto „Schaut hin“ ergeben. Die Idee ist, dass Menschen die Buchstaben sozusagen „sammeln“, indem sie davor Selfies machen und posten.


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Antje Schrupp 157 Artikel

Dr. Antje Schrupp ist Chefredakteurin von Evangelisches Frankfurt und Offenbach. Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin bloggt auch unter www.antjeschrupp.com

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