Kirchentag 2021

Fortschritt in der Ökumene wird sichtbar

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Gemeinden öffnen am 15. Mai im Rahmen des ÖKT ihre Türen in dem Bewusstsein, dass Jesus Christus einlädt zu Abendmahl und Eucharistie.

Foto: Colourbox
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„Kommt und seht" heißt es im Johannes-Evangelium (1,39). „Kommt und seht" heißt es auch am Samstag, 15. Mai 2021, um 19 Uhr in vielen Kirchen – Frankfurt- und bundesweit. Im Rahmen des 3. Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) in Deutschland, der vom von Donnerstag, 13., bis Sonntag, 16. Mai, in Frankfurt stattfindet, öffnen christliche Gemeinden ihre Türen im Bewusstsein, dass Jesus Christus einlädt zu Abendmahl und Eucharistie.

Christinnen und Christen aller Konfessionen haben an diesem Abend die Gelegenheit, unterschiedliche Traditionen kennenzulernen und, dem eigenen Gewissen folgend. das lebendige Gedächtnis Jesu Christi mitzufeiern. „Von Frankfurt aus soll das Signal ausgehen, auch künftig das ökumenische Miteinander zu suchen, im Alltag und im wechselseitigen Besuch von Gemeinden", heißt es in der heute veröffentlichten Ankündigung der Feiern.

„Wir vertrauen darauf, dass Jesus Christus, wie er es uns zugesagt hat, in der Feier des Abendmahls und in der Feier der Eucharistie wahrhaftig und wirksam gegenwärtig ist", steht im Gemeinsamen Zeugnis des Präsidiums des ÖKT, dessen Text im Herbst 2020 beschlossen wurde. Die Projektkommission, die den Abend vorbereitet, lässt wissen: „Wir vertrauen auf die Sogwirkung, die die Einladung Jesu Christi hat."

Auf www.oekt.de werden am 15. Mai ein evangelischer, ein römisch-katholischer und ein evangelisch-freikirchlicher Gottesdienst mitzufeiern sein, ebenso eine orthodoxe Vesper. Die Gemeinden werden auch die analoge Teilnahme ermöglichen, coronabedingt wird dafür eine Anmeldung erforderlich sein.

Die Veranstalter des Ökumenischen Kirchentags hoffen, dass möglichst viele Gemeinden und Gruppen in ganz Deutschland dem Frankfurter Beispiel folgen, „denn der 3. ÖKT ist nicht nur digital, sondern auch dezentral unterwegs", teilt das ÖKT-Büro mit.

„Auf der Grundlage des Gemeinsamen Zeugnisses können wir unsere Gewissensentscheidung treffen. Die Türen stehen offen", sagt Thomas Sternberg, Präsident des 3. ÖKT sowie Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Bettina Limperg, Präsidentin des 3. ÖKT, ist überzeugt: „Die Einladung durch Jesus Christus selbst überwindet das Festhalten am Trennenden der christlichen Konfessionen. Die geöffneten Türen und der für alle Getauften gedeckte Tisch des Herrn betonen das gemeinsame Zeugnis als Grundlage unserer christlichen Existenz."

Demnächst wird das Materialheft zu den konfessionellen Gottesdiensten, die „ökumenisch sensibel gefeiert werden", auf oekt.de abrufbar und auch als Printausgabe bestellbar sein. Für aktuell schon anlaufende Planungen zu den Gottesdiensten ist dort bereits eine Entwurfsfassung einsehbar. Das Heft dient als Hilfe zur Gestaltung der Liturgie und enthält auch den vollen Wortlaut des Gemeinsamen Zeugnisses des ÖKT-Präsidiums


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