Ausstellung, Politik und Gesellschaft

Ausstellung „Nichts war vergeblich – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Weibliche Widerständlerinnen werden ins Bewusstsein gerückt

  • wöchentlich, jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, bis 22.09.2022
  • 12:00 – 18:00 Uhr
  • Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, F-Innenstadt

Der Beitrag von Frauen im Widerstand gegen die Hitler-Diktatur ist wenig erforscht und gewürdigt worden. Ihr Mut stand dem der Männer nicht nach, doch ihre Geschichten sind kaum im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert. Dem will eine Ausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V. abhelfen, die von Mittwoch, 7. bis Freitag, 23. September 2022 in der evangelischen Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, Innenstadt, gezeigt wird.

Vorgesellt werden Frauen, die sich nicht mit Gleichschaltung und Terror abfinden wollten: Sie halfen Verfolgten, verfassten Flugblätter und setzten bei gefahrvollen Aktionen ihr Leben aufs Spiel. Gezeigt werden 18 Biografien von Frauen, die sich in vielfältiger Weise gegen das Naziregime aufgelehnt haben – widerständig waren.

Einige der gezeigten Frauen sind einer größeren Öffentlichkeit bekannt, wie beispielsweise die Autorin Erika Mann oder die Kriegsfotografin Gerda Taro, viele der Frauen sind jedoch in der öffentlichen Wahrnehmung wenig verankert.

Anlässlich der Vernissage am Donnerstag, 8. September 2022, 18 Uhr, werden auch Original-Gegenstände gezeigt, die von Frauen im Zuchthaus oder Konzentrationslager gefertigt wurden und die dokumentieren, dass auch dort der Widerstandswille der Frauen deutlich wurde.

Christiane Bastian vom Studienkreis Deutscher Widerstand – die selbst an der Erstellung der Ausstellung mitgearbeitet hat - wird in die Schau einführen. Der Stadtkirchenpfarrer an Sankt Katharinen Olaf Lewerenz spricht ein Grußwort

Die Öffnungszeiten zur Besichtigung der Ausstellung sind montags bis samstags 12 bis 18 Uhr.