Fortbildung, Politik und Gesellschaft

Konflikte am Arbeitsplatz: Einen Ausweg finden, aber wie?

Mobbing-Kontaktstelle Frankfurt/Rhein-Main sucht Ehrenamtliche/Infoveranstaltung am 14. Oktober

  • Donnerstag, 14. Oktober 2021
  • 18:00 Uhr
  • Walter-Dirks-Saal, Haus der Volksarbeit, Eschenheimer Anlage 21, F-Innenstadt

Die Mobbing-Kontaktstelle Frankfurt-Rhein-Main (mobbing-frankfurt.de), Erstkontaktstelle für betroffene Arbeitnehmer:innen, sucht Interessierte für die ehrenamtliche Besetzung ihrer Hotline. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung werden am Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18 Uhr, im Walter-Dirks-Saal, Haus der Volksarbeit, Eschenheimer Anlage 21, Innenstadt, Gunter Volz, Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach, Ute Schäfer (Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt) und Roberta Weber (ver.di) die Arbeit der Mobbing-Kontaktstelle und die Ausbildung näher vorstellen.

Zur Aufgabe: An zwei Abenden in der Woche (Dienstag und Donnerstag, jeweils 17 bis 19 Uhr) bietet die Mobbing-Kontaktstelle Betroffenen und ihren Angehörigen die Möglichkeit, ein anonymes, situationsklärendes Telefongespräch zu führen. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden erhalten begleitende Unterstützung und Supervision.

Die Hotline ist in der Regel mit ein bis zwei Personen besetzt. Wer dort Dienst hat, kann auf ein umfangreiches Kontaktnetz von spezialisierten Jurist:innen, Mediator:innen, Therapeut:innen, Coaches, Ärzt:innen und Beratungsstellen zurückgreifen, an die sich die Ratsuchenden wenden können. Die Hotline dient zur zielgenauen Vermittlung dieser Kontakte. Ein Gesprächskreis, der ebenfalls von Ehrenamtlichen geleitet wird, bietet längerfristige Begleitung.

Die Mobbing-Kontaktstelle wird vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und seinen Einzelgewerkschaften sowie der Evangelischen und der Katholischen Kirche getragen.

Im Herbst 2021 startet ein neuer Kurs zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Vorausgesetzt dafür werden Berufs- und Lebenserfahrung, soziale Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Von Vorteil sind Erfahrungen in der Beratung sowie in und mit betrieblicher Interessenvertretung (Betriebs- und Personalräte). Auch Studierende, beispielsweise aus den Fachbereichen Sozialarbeit oder Sozialpädagogik, die Erfahrungen mit der Arbeitswelt sammeln wollen, sind willkommen. Eigene (bearbeitete) Mobbingerfahrungen sind kein Hindernis.

Weitere Informationen: Roberta Weber (ver.di) Telefon 0162 7303227

Anmeldung: roberta.weber@web.de