Advent, Gottesdienst, Weihnachten

„Christmas in July“

Die weihnachtliche Botschaft gilt an jedem Tag des Jahres

  • Sonntag, 24. Juli 2022
  • 10:00 Uhr
  • Diakonissenkirche, Cronstettenstraße 57 – 61, F-Nordend

Mitten im Sommer Weihnachtslieder singen, der Weihnachtsgeschichte lauschen und Lebkuchen beim Kirchenkaffee schmecken: dazu lädt das Frankfurter Diakonissenhaus am Sonntag, 24. Juli 2022, um 10 Uhr ein. Die Kirchenmusikerin Karen Schmitt und Pfarrer Jeffrey Myers sorgen für dieses besondere Erlebnis im Holzhausenviertel des Frankfurter Nordends.

Der Gottesdienst ist weder als Event noch als Gag gedacht, sondern als eine kreative Möglichkeit etwa auf halbem Weg bis Weihnachten, über die Bedeutung und die Tradition von Weihnachten nachzudenken. Was gehört unbedingt dazu – und kann man Weihnachten feiern und die frohe Botschaft wahrnehmen ohne Schnee und Christbaum, Gans und Geschenke?

Historisch gesehen weiß man eigentlich nicht, wann genau Jesus geboren wurde. Manche Wissenschaftler meinen sogar, dass Jesus im Frühjahr oder Sommer geboren sei, etwa als „Hirten auf dem Felde bei den Hürden waren und ihre Herde hüteten.“ (vgl. Lukas 2,8). Die Geburt Jesu hat die frühe Kirche wenig interessiert, ausschlaggebend für den Glauben war Jesu Tod und Auferstehung. Erst später, im Vierten Jahrhundert, wurde die Geburt Christi am 25. Dezember festgelegt – vielleicht, um das Christfest in der Nähe zur Wintersonnenwende zu platzieren. Das „Licht der Welt“ erscheint, als die Welt am dunkelsten ist.

Ferner will der Gottesdienst „Weihnachten im Juli“ zum Ausdruck bringen, dass die Weihnachtsbotschaft nicht nur einmal im Jahr, sondern jeden Tag – auch mitten im Sommer – gilt. Wie der einst hartherzige Geizkragen Ebenezer Scrooge, der Protagonist in Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“, nach seiner „Bekehrung“ vor Freude sagt: „Ich will Weihnachten in meinem Herzen halten und versuchen, es das ganze Jahr zu bewahren.“

Weitere Informationen: Frankfurter Diakonissenhaus, Telefon069 271343–250.

www.diakonisse.de.