Gottesdienst

Das Verhältnis von Kirche und Stadt

  • Sonntag, 21. Juli 2019
  • ab 10:00 Uhr
  • Evangelisch-reformierte Kirche, Freiherr-vom-Stein-Straße 8, F-Westend

Politprominenz predigt anlässlich Karl-Barth-Jahr über Kirche und Stadt

Auf dem Hintergrund von Karl Barths Schrift „Christengemeinde und Bürgergemeinde“ wird in den nächsten Wochen zu einer Predigtreihe „Das Verhältnis von Kirche und Stadt“ eingeladen. Um die Frage „Kirche als ethische Meinungsführerin“ geht es beim Auftakt am Sonntag, 30. Juni 2019, 10 Uhr, in der evangelischen Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, Innenstadt. Die frühere FDP-Generalsekretärin und heutige Europapolitikerin Nicola Beer wird sich in ihrer Predigt damit befassen, die Liturgie verantwortet Stadtkirchenpfarrer Olaf Lewerenz, das Orgelspiel Professor Martin Lücker. Um das Thema „Aufwertung von Stadtteilen: Ein Gewinn für die Kirche?“ geht es am Sonntag, 7. Juli, 10 Uhr, gleichfalls in der Sankt Katharinenkirche. Axel Kaufmann, CDU, Ortsvorsteher des Ortsbeirates 2, hält die Predigt dazu, der evangelische Stadtdekan Achim Knecht übernimmt die Liturgie, Professor Martin Lücker spielt Orgel. Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Römer, wird am Sonntag, 14. Juli, 10 Uhr in der Französisch-reformierten Kirche, Eschersheimer Landstraße 393, Dornbusch, die Frage „Was bin ich bereit, für die Gemeinschaft zu geben?“, betrachten. Gemeindepfarrer Tim van de Griend übernimmt die Liturgie, Martin Krähe das Orgelspiel. Für den Abschlussgottesdienst am Sonntag, 21. Juli, 10 Uhr, wird Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann in der Evangelisch-reformierten Gemeinde, Freiherr-vom-Stein-Straße 8, Westend, erwartet. Er predigt über das Thema „Kirche in der Minderheit und ihre Rolle in der Stadt“. Gemeindepfarrerin Susanne Bei der Wieden ist in diesem Gottesdienst für den liturgischen Teil verantwortlich, an der Orgel sitzt Wolfgang Grimm.

In diesem Jahr erinnert die evangelische Kirche bundesweit mit verschiedenen Veranstaltungen an den Schweizer Theologen Karl Barth (1886-1968), der 1919 mit seiner Auslegung des Römerbriefes aus dem Neuen Testament sein erstes theologisches Werk veröffentlicht hat. „Mit dem Buch begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie“, so die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Der Theologe gehörte zu den führenden Vertretern der Bekennenden Kirche und war maßgeblich an der Formulierung der Barmer Theologischen Erklärung beteiligt. Auch Frankfurter Kirchengemeinden erinnern mit einer Predigtreihe in den kommenden Wochen an den 1935 aus Deutschland Ausgewiesenen.