Gottesdienst, Ökumene, Politik und Gesellschaft

Sackgasse Flüchtlingslager

ACK-Gottesdienst zur Aktion „Wanderfriedenskerze“

  • Dienstag, 21. September 2021
  • 18:00 Uhr
  • Alte Nikolaikirche, Römerberg, F-Innenstadt

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Frankfurt lädt am Dienstag, 21. September 2021, 18 Uhr, zum Ökumenischen Stadtgebet für Frieden und Versöhnung in die evangelische Alte Nikolaikirche am Römerberg, Innenstadt, ein. Der Fokus des allmonatlich stattfindenden Friedensgebets liegt im September auf der diesjährigen Aktion Wanderfriedenskerze, es geht dabei um das Thema „Gestohlene Kindheit – Sackgasse Flüchtlingslager“.

Während des Friedensgebets wird die Wanderfriedenskerze aus Offenbach entzündet, die von Offenbacher Schülerinnen und Schüler gestaltet worden ist.

Es gelten die üblichen Hygienevorsichtsmaßnahmen, die sogenannte 3-G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Unter dem Eindruck der Anschläge vom 11. September 2001 in New York gründeten verschiedene christliche Gruppen, Gemeinden und Kirchen das Ökumenische Friedenskonveniat Rhein-Main, um über Konfessionsgrenzen hinweg gemeinsam zu beten und Friedensarbeit zu gestalten. Daraus ist 2002 die Aktion Wanderfriedenskerze entstanden: Besonders gestaltete Kerzen „wandern“ seitdem jeden Herbst durch die Rhein-Main-Region und brennen als „Licht des Friedens“ bei ökumenischen und konfessionsübergreifenden Friedensgebeten, Gottesdiensten und vielen anderen Veranstaltungen.

Jeweils am 1. September – dem Beginn des Zweiten Weltkrieges – startet die Aktion Wanderfriedenskerze mit einem gemeinsamen Gottesdienst zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – seit einigen Jahren im Frankfurter Dom. Von dort aus gehen die Friedenskerzen auf ihre Reise durch etwa 70 bis 80 Gemeinden, Schulen und christliche Einrichtungen in der Rhein-Main-Region.

Rund um Buß- und Bettag, den letzten Tag der Ökumenischen Friedensdekade, endet die Aktion mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst oder dezentralen Abschlüssen. Im Anschluss werden die Friedenskerzen als verbindende Symbole für Frieden und Versöhnung an Partnerkirchen und -organisationen insbesondere in Krisen- und Konfliktgebieten in aller Welt weitergereicht.

Zum zweiten Mal wird das Augenmerk auf Kinder gerichtet. 2005 hieß das Thema „Gestohlene Kindheit - Kinder als Opfer von Krieg und Gewalt“.