Gottesdienst

Wie mit der Wurst die Reformation begann

  • Sonntag, 07. April 2019
  • 10:00 – 12:00 Uhr
  • Französisch-reformierte Kirche, Herrnstraße 43, OF-Innenstadt

Französisch-reformierte Gemeinde lädt zum Gottesdienst mit Wurstessen ein

Es war ein Skandal, was sich im März 1522 in Zürich im Hause des Buchdruckers Christoph Froschauer zutrug: Mitten in der Fastenzeit verstießen mehrere Honoratioren und Geistliche gegen das Speisegebot der katholischen Kirche und aßen Wurst und Gebäck. Das Fastengebot sei nicht biblisch begründet, so verteidigten sie das Mahl. Als „Zürcher Wurstessen“ ging es in die Geschichte ein und markiert den Beginn der Reformation in der Schweizer Stadt. Die französisch-reformierte Gemeinde Offenbach erinnert mit einem besonderen Gottesdienst am Sonntag, 7. April 2019 an dieses Ereignis. Um 10 Uhr wird in der Kirche, Herrnstraße 43, der Gottesdienst gefeiert, anschließend wird in das Gemeindehaus, Herrnstraße 44, zum gemeinsamen Wurstessen geladen. Mitglieder der Diakonie werden Wurst, Brot und Seitlinge vom Wochenmarkt reichen, dazu gibt es Schweizer Käse. Die französisch-reformierte Gemeinde will mit der Veranstaltung außerdem an den Schweizer Theologen Karl Barth erinnern, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Schweizerischen Kirchen haben 2019 zum „Karl-Barth-Jahr“ ausgerufen. Eine Wanderausstellung zum Wirken des Theologen ist vom 4. bis 22. April im Gemeindehaus der Frankfurter Französisch-reformierten Gemeinde, Eschersheimer Landstraße 393, zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.efrg.de.