Ausstellung, Kunst & Kultur, Politik und Gesellschaft, Vortrag/Diskussion

Von wegen „Baby doll“ – Junkiefrauen aus dem Knast machen Kunst

  • Dienstag, 19. März 2019
  • 19:00 – 21:00 Uhr
  • Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, F-Innenstadt

Präsentation und Gespräch

In Frauengefängnissen sind rund 65 Prozent der Inhaftierten als drogenabhängig registriert. Seit 1997 realisiert Ulrike Möntmann, Amsterdam, mit Partnerinnen und Partnern aus Kunst, Wissenschaft und Politik in verschiedenen west- und osteuropäischen Gefängnissen und Therapieeinrichtungen mehrjährige Kunstprojekte mit weiblichen Junkies. Ihr Buch „This baby doll will be a junkie“ versammelt und ordnet das vielfältige Material, berichtet von Lebensläufen sowie von Ausstellungen in Kunst- und Kulturräumen und Interventionen im öffentlichen Raum. Mit der Erziehungswissenschaftlerin Professorin Antje Langer, Paderborn, diskutiert Möntmann in der Reihe „Königinnenwege“ der Stiftung Maecenia am Dienstag, 19. März 2019, 19 bis 21 Uhr, in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, Innenstadt, über künstlerische Forschung und präsentiert Beispiele aus der Projektarbeit. Geleitet wird der Abend von Eva Brinkmann to Broxten, Frauenforscherin und Stifterin sowie von Christian Kaufmann, Stellvertretender Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt, Studienleiter für Kunst und Stadt.

Mitveranstalter ist die Frankfurter Stiftung Maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst

Der Eintritt ist frei.