Politik und Gesellschaft

Von wegen unpolitisch

  • Samstag, 19. Oktober 2019
  • 09:00 – 17:00 Uhr
  • Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, F-Innenstadt

Tagung zum Thema politisches Engagement Studierender gestern und heute

Die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn, die Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt Birgitta Wolff und eine Reihe anderer gesellschaftlich Engagierter sind dabei, wenn am Samstag, 19. Oktober 2019, von 9 bis 17 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, über das politische Engagement Studierender gestern und heute debattiert wird. „Die jungen Leute engagieren sich gar nicht mehr richtig!“ Diese Einschätzung der „Generation 68“ wird bis heute vielfach der aktuellen Studierendengeneration vorgehalten. Doch jüngste Entwicklungen zeigen: stimmt nicht. Junge Menschen engagieren sich, gehen auf die Straße für ihre Zukunft, setzen sich auseinander mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern. Nur funktioniert der Protest heute anders. Was ist der Unterschied zu den 68ern? Wie haben sich die Themen, aber auch die Rahmenbedingungen verändert? Mit Aktivistinnen, Funktionsträgern, Entscheiderinnen und den verschiedenen Protestgenerationen wird geschaut, in welche Richtung sich die Protestkultur entwickelt. Neben Dorn und Wolff wirken als Referierende bei der Tagung mit: Johannes Fechner, Forum kritischer Wissenschaften, Philipp Jacks, DGB Büro Region Frankfurt-Rhein-Main, Dr. Wolfgang Kraushaar, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, Dr. Daniel Mullis, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Yannik Roscher, mehr als wählen und Willi van Ooyen als Vertreter der Friedensbewegung. Die Moderation übernehmen: Maximilian Graeve, Dr. Arthur Pfungst-Stiftung

und Robert Wolff, Goethe-Universität Frankfurt.

Seitens der Akademie geleitet wird die Veranstaltung von Hanna-Lena Neuser, Studienleiterin für Europa & Jugend.

Kooperationspartner der Akademie bei dieser Tagung sind: AStA Frankfurt, Dr. Arthur Pfungst-Stiftung sowie die Start-Stiftung. Als Förderer tritt die Bundeszentrale für politische Bildung auf.

Der Eintritt ist frei, eine bestätigte Anmeldung vorab erforderlich (https://www.evangelische-akademie.de/kalender/protestkultur/)