Politik und Gesellschaft, Online-Veranstaltung

Wurzeln antijüdischer Stereotype

Diskussion mit öffentlichem Livestream

Die Evangelische Akademie lädt am Freitag, 12. Februar, 12 bis 18 Uhr, zu einer Online-Diskussion ein, bei der es um die Wurzeln antijüdischer Stereotpye gehen soll. Als Referentinnen sprechen Professorin Andrea Geier von der Universität Trier und Professorin Zohar Shavit von der Tel Aviv University. Die Veranstaltung beleuchtet das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, unter anderem geht es um die Bedeutung des Christentums als kontinuierlicher und wirkmächtiger Träger antijüdischer Stereotype, die Rolle der Literatur im 19.Jahrhundert und nach der Schoah, die Frage des Sozialphilosophen Theodor W. Adorno zu einer „Erziehung nach Auschwitz“ und die aktuelle Gestaltung einer Erinnerungskultur, die zur Überwindung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beitragen könnte. Eberhard Pausch, Studienleiter für Religion und Politik der Evangelischen Akademie, wird über das soeben erschienene und von Professorin Stefanie Schüler-Springorum und Jan Süselbeck herausgegebene Buch „Emotion und Antisemitismus“ sprechen. Die Moderation der Veranstaltung übernehmen drei Lehrende der Philips-Universität Marburg: Professor Lukas Bormann, Fachbereich Evangelische Theologie; Professorin Susanne Maurer, Institut für Erziehungswissenschaft, und Jan Süselbeck, Institut für Neuere deutsche Literatur. Die Leitung haben Lukas Bormann und Eberhard Pausch. Kooperationspartner: Philipps-Universität Marburg. Der Livestream kann ohne Anmeldung via Youtube-Kanal der Evangelischen Akademie mitverfolgt werden.

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