Kunst & Kultur, Vortrag/Diskussion, Online-Veranstaltung

„Gott schuf den Menschen … männlich und weiblich“

Geschlechtliche Vielfalt aus theologischer Sicht

Geschlechtervielfalt in der Bibel? Aber ja! Anders als viele annehmen, herrschte eine bunte Vielfalt von Gottes- und Menschenbildern in der Antike und also auch in der Bibel. Darum geht es unter dem Titel „Blinder Fleck: Geschlechtliche Vielfalt aus theologischer Sicht“ in einer Online-Diskussionsveranstaltung der Evangelischen Akademie am Mittwoch, 28. April 2021, 19 bis 21 Uhr, mit dem Theologen Gerhard Schreiber, Technische Universität Darmstadt. Nah am Urtext heißt es in der die Einheitsübersetzung der Bibel aus dem Jahr 2016: „Gott schuf den Menschen … männlich und weiblich" (Gen 1,27), anders als in vielen bisherigen Übersetzungen, in denen es heißt: „Als Mann und Frau schuf er sie“.
Die für das Frühjahr vorgesehene Ausstellung „G*tt w/m/d – Geschlechtervielfalt seit biblischen Zeiten“ im Frankfurter Bibelhaus Erlebnismuseum schlägt den Bogen von der Archäologie der Göttinnenfiguren aus Israel-Palästina bis hin zum Selbstverständnis transidenter Menschen in den Kirchen: „Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht männlich und weiblich“ (Gal 3,28). Die Diskussionsveranstaltung bildet den Auftakt zu einer Reihe von Vorträgen und Diskussionen, die die Ausstellung theologisch vertiefen sollen. Die Moderation und Leitung übernimmt Veit Dinkelaker, Vorstand der Frankfurter Bibelgesellschaft und Leiter des Bibelhaus Erlebnis Museums zusammen mit Eberhard Pausch, Studienleiter für Religion und Politik der Evangelischen Akademie. Kooperationspartner sind das Bilbelhaus Erlebnismuseum und die Frankfurter Bibelgesellschaft. Die Teilnahme ist frei, Anmeldung erbeten unter www.evangelische-akademie.de/kalender/blinder-fleck-2021-04-28/