Evangelische Akademien in Frankfurt und der Pfalz wollen fusionieren
Die Evangelische Akademie der Pfalz und die Evangelische Akademie Frankfurt wollen gemeinsam in die Zukunft gehen. Die Kirchenpräsidentinnen der pfälzischen und der hessen-nassauischen Landeskirche, Dorothee Wüst und Christiane Tietz, der Vorsitzende des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt und Offenbach, Holger Kamlah, sowie die Verantwortlichen in den Akademien haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Dies teilten die evangelischen Kirchen am 12. Juni mit. Eine gemeinsame, bewegliche und eigenständige Organisation solle "mit Tempo und Tiefe" auf gesellschaftlichen Orientierungsbedarf reagieren – mit Schwerpunkten in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, Medien und neue Technologien, Frieden und internationale Politik, Religionen im öffentlichen Raum, sowie Erinnerung, so die Unterzeichnenden. Junge Menschen und ihre Themen würden in der gemeinsamen Akademie einen großen Stellenwert erhalten. Diskursräume seien in der Pfalz, in Frankfurt/Rhein-Main, in Hessen und in der digitalen Welt vorgesehen, heißt es im Papier. Ab sofort arbeiten die beiden Teams an der strategischen Ausrichtung und führen gemeinsame Veranstaltungen sowie Projekte durch. Nächste Schritte sind die Klärungen zur Organisationsform, zum öffentlichen Auftreten sowie zur Finanz- und Stellenplanung.