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Svenja Prust: Die neue Pfarrerin im Frankfurter Norden mag es gerne freundlich

Die 33-Jährige ist von Rheinland-Pfalz nach Hessen gewechselt.

Pfarrerin Svenja Prust gefällt die Mischung aus dörflich und städtisch. I Foto: Hilke Wiegers
Pfarrerin Svenja Prust gefällt die Mischung aus dörflich und städtisch. I Foto: Hilke Wiegers

Svenja Prust, neue Pfarrerin im Frankfurter Norden, fand die Vorstellung, im Miriam-Gemeindebrief schlicht ihren Lebenslauf abzuspulen, langweilig. Sie entschied sich für das Modell „Fragebogen“, in der Rubrik „Lieblingstier“ nennt die 33-Jährige „Capybaras“, possierliche allwettertaugliche Tiere aus Südamerika. „Die Capybaras kommen eigentlich mit allen gut aus“, das gefällt der Theologin. Am 1. September hat sie ihren Dienst begonnen, ihr Seelsorgebezirk im Frankfurter Norden umfasst die Stadtteile Bonames, Kalbach und Am Bügel. Am 26. September, um 16 Uhr, wird Svenja Prust von Prodekanin Stefanie Brauer-Noss in der evangelischen Kirche in Bonames offiziell eingeführt.

Geboren ist Prust in Mecklenburg-Vorpommern. „Ich war ein richtiges Dorfkind und bin es eigentlich immer noch“, erzählt sie und lacht, die Mutter Lehrerin, der Vater Landwirt. Besonders kirchlich sei die Familie nicht gewesen, aber „sehr offen“. Mit 14 ließ Svenja Prust sich im Vorfeld der Konfirmation taufen. Gefallen hat ihr „das stille Selbstbewusstsein“ der evangelischen Menschen in einem atheistischen Umfeld,

Dem Abitur folgte ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Einrichtung der Diakonie für Menschen mit Behinderung. Gen Ende der Schulzeit war Svenja Prust noch nicht klar, dass sie der Ausbildungsweg an eine Theologische Fakultät führen würde. Nach dem Freiwilligendienst schon – „die Zeit hat mich geprägt.“ In ihrer Selbstvorstellung sagt sie zu dem Stichwort 'Das hat mein Leben verändert': „Meine Zeit auf dem Jakobsweg“.

Im hessischen Marburg hat die neue Pfarrerin im Frankfurter Nachbarschaftsraum Nord sich einst immatrikuliert. Prägend neben dem Studium in Mittelhessen war ihre Zeit als Spezialvikarin in der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache zu Jerusalem. Davor führte ihre Vikariats-Ausbildung Svenja Prust in den Rheingau. Zuletzt war sie auf der anderen Seite des Rheins, in Bingen, Pfarrerin.

Nicht nur im Gottesdienst auch im Radio, auf SWR3, war Svenja Prust mit Theologischem zu vernehmen. Jetzt gilt es erstmal die hiesige Umgebung zu erkunden. Mit ihrer Nieder-Eschbacher Kollegin Helena Malsy und Jugendreferent David Sixdorf arbeitet sie von Anfang an eng zusammen. Svenja Prust liebt es, „zu Fuß unterwegs zu sein“. Da ergibt sich manches. Und der Neu-Frankfurterin gefällt, dass der Nachbarschaftsraum „zwischen Großstadt und Dörflichem“ angesiedelt ist.


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Bettina Behler 431 Artikel

Bettina Behler, Medieninformation Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Frankfurt und Offenbach