Der CSD ist ein Ort der Hoffnung. Er darf niemals ein Ort der Angst werden
Die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach und die Diakonie Frankfurt und Offenbach haben angesichts des Anschlags auf den CSD in Berlin, geäußert:
"Was als Fest der Vielfalt, der Liebe und des Miteinanders begann, endete in Berlin mit Gewalt und Tod. Das erschüttert uns zutiefst.
Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Betroffenen, ihren Angehörigen und allen, die sich heute weniger sicher fühlen als gestern. Gerade jetzt gilt: Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. Und sie ist nicht verhandelbar."
Weiter schreibt der Evangelische Regionalverband: "Vor wenigen Tagen haben wir gemeinsam den CSD in Frankfurt gefeiert. Es waren Stunden voller Begegnungen, Offenheit und gelebter Vielfalt. Ein Ort, an dem spürbar wurde, wie eine Gesellschaft aussehen kann, in der jeder Mensch selbstverständlich dazugehört. Umso fassungsloser macht uns die Gewalt im Umfeld des Berliner CSD. Ein Mensch hat sein Leben verloren, viele weitere wurden verletzt oder traumatisiert. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Betroffenen, ihren Angehörigen und allen, die das Erlebte verarbeiten müssen.
Gerade jetzt braucht es Menschen, die Haltung zeigen. Wir stehen an der Seite der queeren Community. Gegen Hass. Gegen Ausgrenzung. Gegen jede Form von Gewalt. Vielfalt ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht Menschen, die sie schützen. Menschen, die widersprechen, wenn andere ausgegrenzt werden. Menschen, die füreinander einstehen. Dafür wollen wir auch weiterhin unseren Beitrag leisten.
Denn niemand sollte Angst haben müssen, so zu leben, wie er oder sie ist."