Wir trauern um Esther Laun
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Esther Laun.
Mit ihr verliert unsere Stiftungsgemeinschaft eine Stifterin, die ihre Erfahrungen, ihre Überzeugungen und ihre Verantwortung für andere in beeindruckender Weise zum Wohl junger Menschen eingesetzt hat.
Esther Laun war eine Frau mit wachem Verstand, großem Herzen und klarer Haltung. Sie setzte sich dafür ein, jungen Menschen Wege in Bildung, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe zu eröffnen. Sie wusste aus eigener Erfahrung, wie sehr Bildung Leben verändern kann, und hat diese Erfahrung in verantwortungsvolles Handeln für andere verwandelt.
Ihr Anliegen ging dabei weit über die Förderung von Bildung hinaus. Sie wollte junge Menschen stärken, selbst zu denken, Verantwortung zu übernehmen und ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Damit hat sie in besonderer Weise verwirklicht, was der Leitgedanke unserer Diakonie-Stiftung Frankfurt und Offenbach ausdrückt: „Suchet der Stadt Bestes.“
Wir sind dankbar für das Vertrauen, das Esther Laun unserer Stiftung entgegengebracht hat, für ihre Klarheit, ihre Tatkraft und ihre von christlichem Verantwortungsbewusstsein geprägte Haltung. Ihr Wirken wird bleiben. Die Wege, die sie eröffnet hat, werden wir weiterführen. Und die Hoffnung, die sie gestiftet hat, werden wir weitertragen.
Unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Wegbegleitern.
Wir vertrauen darauf, dass Esther Laun nun in Gottes Frieden geborgen ist.
In dankbarer Erinnerung
Markus Eisele
Vorstandsvorsitzender der Diakonie-Stiftung Frankfurt und Offenbach