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Zukunft Bahnhofsviertel: Jetzt mitreden und einbringen

Diakonie lädt Mitarbeitende zum offenen Barcamp ein

Foto: WDC
Foto: WDC

Wie kann die Zukunft des Bahnhofsviertels gestaltet werden? Welche Themen bewegen die Menschen vor Ort – und welche Ideen gibt es bereits?

Die Diakonie Frankfurt und Offenbach beteiligt sich mit dem Barcamp „Gegenwart und Zukunft im Bahnhofsviertel gemeinsam gestalten“ an der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Damit wird auch sichtbar: Kirche und Diakonie bringen ihre Perspektiven in diesen stadtweiten Prozess ein. Für Mitarbeitende in Gemeinden und Einrichtungen bietet sich hier eine konkrete Möglichkeit zur Beteiligung: Wer das Bahnhofsviertel kennt, dort arbeitet oder sich für seine Entwicklung interessiert, kann eigene Erfahrungen, Fragen und Ideen einbringen.

Das Barcamp findet am Mittwoch, 27. Mai, von 10 bis 16 Uhr in der Weißfrauen Diakoniekirche (Gutleutstraße / Ecke Weserstraße, Frankfurt) statt. Erwartet werden Teilnehmende aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, die miteinander ins Gespräch kommen, Perspektiven austauschen und neue Ansätze entwickeln.

Charakteristisch für ein Barcamp ist das offene Format: Es gibt keine vorab festgelegte Agenda. Die Teilnehmenden gestalten die Inhalte selbst, indem sie zu Beginn Themen vorschlagen und Sessions entwickeln – von Gesprächen über Workshops bis hin zu kreativen Formaten. Beteiligung ist auf unterschiedliche Weise möglich: durch eigene Beiträge oder durch Zuhören und Mitdiskutieren. Das Barcamp ist Teil des Projekts „MENSCH.RAUM – ein Wohnzimmer für das Bahnhofsviertel“ und steht im Kontext des Leitmotivs „Design for Democracy. Atmosphere for a better life“.

Anmeldung: https://eveeno.com/Barcamp-Bahnhofsviertel-gestalten
Weitere Informationen: https://www.diakonie-frankfurt-offenbach.de/wdc/barcamps/

World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
Die Region Frankfurt RheinMain trägt im Jahr 2026 den Titel „World Design Capital“. Die internationale Auszeichnung würdigt Städte und Regionen, die Gestaltung gezielt einsetzen, um gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen zu erreichen. Seit rund zwei Jahren arbeiten zahlreiche Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Kirche, Wirtschaft und Stadtentwicklung an entsprechenden Projekten. Diese werden 2026 sichtbar, erlebbar und öffentlich diskutiert. Auch das Barcamp im Bahnhofsviertel ist Teil dieses Prozesses: Es versteht Gestaltung nicht nur als ästhetische Aufgabe, sondern als gemeinschaftliche Praxis zur Entwicklung von Zusammenleben, Teilhabe und Lebensqualität in der Stadt.