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Die Passionszeit ist mehr als nur Fasten

Mit dem Aschermittwoch beginnt die christliche Passionszeit. Zahlreiche Frankfurter Gemeinden greifen bundesweite Aktionen auf oder setzen eigene Schwerpunkte im Rahmen von Andachten.

Plakat der diesjährigen Fastenaktion "Sieben Wochen ohne"
Plakat der diesjährigen Fastenaktion "Sieben Wochen ohne"

„Mal ehrlich - Sieben Wochen ohne Lügen“ – so lautet das Motto der bundesweiten evangelischen Fastenaktion, die morgen, mit dem Aschermittwoch, 6. März 2019, beginnt. Gar nicht so einfach. Was ist die Wahrheit, und was sage ich meinen Mitmenschen? Genug Stoff zum Nachdenken. Zwei Kommentare aus dem Redaktionskreis der Mitgliederzeitung der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach setzen sich damit auseinander.

Runter vom Gaspedal, stattdessen lieber auf dem Rad pedalieren, zu Fuß den beginnenden Frühling begehen oder auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen, dazu rufen nicht nur die Kirchen, sondern auch eine Reihe von Umweltverbänden, öffentliche Verkehrsbetriebe, die hessische Landesregierung sowie das Zentrum für Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf (mehr).

In den Gemeindebriefen der evangelischen Kirchengemeinden in Frankfurt finden sich zahlreiche Aufrufe, bei diesen beiden Aktionen mitzumachen. Nur selten ist jedoch von „Fastenzeit“ die Rede. Die meisten sprechen in ihren Beiträgen von der „Passionszeit“, wenn sie die sieben Wochen meinen, die an das Leiden Christi erinnern. In Form von Andachten und Konzerten wird die besondere Prägung dieser Zeit aufgenommen.

Ein Ausschnitt aus dem Programm der kommenden Zeit, der sich auf Andachtsreihen konzentriert: Das Motto der Aktion „7 Wochen ohne“ wird vom 6. März an mittwochsmorgens um 7 Uhr in der evangelischen Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg aufgegriffen. Um „Jesu Weg zum Kreuz“ geht es bei „Katharinen + Passion 2019“ mittwochs um 18 Uhr in der evangelischen Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, gleichfalls in der Frankfurter Innenstadt gelegen. In der Kapelle der Lutherkirche im Nordend werden von Aschermittwoch an regelmäßig mittwochs um 19 Uhr Passionsandachten gefeiert. Unter dem Stichwort „erd-verbunden“ geht es am 6., 13., 20., 27. März und 3. April, jeweils um 18 Uhr in der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde in Niederrad um Verantwortung für die Schöpfung.

Einige Gemeinden beginnen auch ein paar Tage später. Vor allem Kindergartenkinder lädt die Evangelische Maria-Magdalena-Gemeinde, Sachsenhausen, am Donnerstag, 14. März, vormittags um 11 Uhr zu einer Passionsandacht in die Lukaskirche ein. An dem Donnerstag darauf, um 19.30 Uhr, wird eine Passionsandacht ebendort gefeiert, an diesem Abend wird die Zerstörung der Lukaskirche vor 75 Jahren durch Bombardement im Zentrum stehen. In die Glaubenskirche in Fechenheim wird zwischen dem 12. März und dem 9. April dienstags um 19.15 Uhr zu Passionsandachten eingeladen. Die Evangelische Emmausgemeinde, Eschersheim, öffnet zwischen 14. März und 11. April donnerstags von 19 bis 20 Uhr ihre Türen für die Andachtsreihe „Gott in der Passionszeit“. Um das Thema „Symbole der Passion“ geht es bei den Ökumenischen Andachten 2019 mittwochs um 19 Uhr im Ostend. Die erste Andacht findet am 13. März in der Evangelischen Sankt Nicolai-Gemeinde statt, dem folgen Andachten in der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, der Trinitatisgemeinde (SELK), der Spanischsprachigen katholischen Gemeinde sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Nord-Ost. „Tod und Auferstehung“ sind die Themen der Mittagsandachten, zu denen die Weißfrauen Diakoniekirche, Weserstraße/Ecke Gutleutstraße, vom 27. März an mittwochs um 12 Uhr einlädt.

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Autorin

Bettina Behler 49 Artikel

Bettina Behler, Medieninformation Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Frankfurt und Offenbach

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