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Evangelische Akademie: Halbjahresprogramm zum Thema "Risse"

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Das Programm der Evangelischen Akademie Frankfurt steht im zweiten Halbjahr 2019 unter dem Leitthema „Risse“. In verschiedenen Veranstaltungen wird die Frage aufgeworfen, wie Individuen und die Gesellschaft Risse, Brüche, Lücken oder Wunden wahrnehmen und damit umgehen.

Die spiegelnde Glasfassade der Evangelischen Akademie am Römerberg. | Foto: Antje Schrupp
Die spiegelnde Glasfassade der Evangelischen Akademie am Römerberg. | Foto: Antje Schrupp

Bei den Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2019 in der Evangelischen Akademie Frankfurt sei es das Ziel,„sich herausreißen und mitreißen zu lassen und gemeinsam über Zerrissenes nachzudenken“, schreibt Direktor Thorsten Latzel im Vorwort zum neuen Programmheft.

Zu den Höhepunkten des Programms zählen ein Abend über das „Politikum Religionsunterricht“ mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Parteien am 6. September, eine Podiumsdiskussion zum Bundeswehreinsatz in Mali mit Militärbischof Sigurd Rink und der Friedensforscherin Simone Schnabel (12. September) sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema „Konflikte als Zeichen gelungener Integration“ mit der Ethnologin und Islamforscherin Susanne Schröter und dem Soziologen Aladin El-Mafaalani (17. September).

Weiterhin sind Tagungen über 30 Jahre Mauerfall mit der ehemaligen Beauftragten für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler (30. Oktober) sowie über den evangelischen Theologen Friedrich Schleiermacher (14. November) geplant. Daneben enthält das Programm eine Reihe weiterer Veranstaltungen zu Themen aus Kultur, Religion, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. So beschäftigt sich zum Beispiel am 29. Oktober ein wirtschaftspolitisches Forum mit der Zukunft Europas als Währungsunion und Wertegemeinschaft. Am 2. Dezember geht es bei einer Podiumsdiskussion um die erste Regierungserklärung von Willy Brandt vor 50 Jahren, die unter dem Motto „Mehr Demokratie wagen“ den damaligen umfassenden Neuaufbruch kennzeichnete.

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