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Frankfurter Politikerinnen und Politiker predigen in Erinnerung an Karl Barth

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Peter Feldmann, Nicola Beer, Axel Kaufmann, Dominike Pauli: Frankfurter Politikerinnen und Politiker predigen im Juli in Erinnerung an den protestantischen Theologen Karl Barth, der vor 100 Jahren mit seinem Römerbriefkommentar die Diskussionen um das Verhältnis von Kirche und Staat maßgeblich prägte.

Gemälde von Karl Barth, zu sehen in der Bibliothek der Evangelisch-reformierten Gemeinde Frankfurt.
Gemälde von Karl Barth, zu sehen in der Bibliothek der Evangelisch-reformierten Gemeinde Frankfurt.

„Das Verhältnis von Kirche und Stadt“ heißt eine Predigtreihe, bei der ab Sonntag, 30. Juni, Frankfurter Politikerinnen und Politiker in evangelischen Gottesdiensten predigen. Alle Gottesdienste beginnen um 10 Uhr.

Sonntag, 30. Juni, Katharinenkirche an der Hauptwache: Nicola Beer, frühere FDP-Generalsekretärin und heutige Europapolitikerin, zum Thema „Kirche als ethische Meinungsführerin“ (Liturgie: Pfarrer Olaf Lewerenz, Orgel: Martin Lücker)

Sonntag, 7. Juli, Katharinenkirche an der Hauptwache: Axel Kaufmann, CDU, Ortsvorsteher des Ortsbeirates 2, zum Thema „Aufwertung von Stadtteilen: Ein Gewinn für die Kirche?“ (Liturgie: Stadtdekan Achim Knecht, Orgel: Martin Lücker)

Sonntag, 14. Juli, Französisch-reformierte Kirche, Eschersheimer Landstraße 393: Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Römer, zum Thema: „Was bin ich bereit, für die Gemeinschaft zu geben?“ (Liturgie: Pfarrer Tim van de Griend, Orgel: Martin Krähe)

Sonntag, 21. Juli, Evangelisch-reformierte Gemeinde, Freiherr-vom-Stein-Straße 8: Oberbürgermeister Peter Feldmann zum Thema „Kirche in der Minderheit und ihre Rolle in der Stadt“ (Liturgie: Pfarrerin Susanne Bei der Wieden, Orgel: Wolfgang Grimm).

In diesem Jahr erinnert die evangelische Kirche bundesweit mit verschiedenen Veranstaltungen an den Schweizer Theologen Karl Barth (1886-1968), der 1919 mit seiner Auslegung des Römerbriefes aus dem Neuen Testament sein erstes theologisches Werk veröffentlicht hat. „Mit dem Buch begann eine neue Epoche der evangelischen Theologie“, so die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).

Karl Barth gehörte zu den führenden Vertretern der Bekennenden Kirche und war maßgeblich an der Formulierung der Barmer Theologischen Erklärung beteiligt. 1935 wurde er von den Nationalsozialisten aus Deutschland ausgewiesen.

Weiterlesen: Pfarrerin Susanne Bei der Wieden über die bleibende Aktualität von Karl Barth


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