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„Ich habe ein bisschen was durchgemacht“

Die Spendenkampagne für Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Frankfurt und Offenbach startet.

Einer von vielen - ohne feste Bleibe unterwegs in Frankfurt I Foto: Christoph Boeckheler
Einer von vielen - ohne feste Bleibe unterwegs in Frankfurt I Foto: Christoph Boeckheler

Wer auf der Straße lebt, kämpft täglich ums Überleben. Viele, die auf Parkbänken, Grünflächen oder unter Vordächern übernachten, sind einsam und krank. Die Streetworkerinnen und Streetworker der Diakonie reichen ihnen Schlafsäcke gegen die Kälte und bauen Vertrauen auf, damit weitere Hilfen greifen.

Die diesjährige Spendenkampagne des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach hat den Slogan „Ich habe ein bisschen was durchgemacht“. So beschreibt ein Mann, der auf der Straße lebt, was ihm widerfahren ist. Unterstützt wird er im WESER5 Diakoniezentrum. „Wir sehen, wie groß die Not ist. Gerade dann, wenn im Leben viel schiefgelaufen ist, stehen wir an der Seite der Menschen. In unseren diakonischen Einrichtungen unterstützten wir sie dabei, wieder neue Perspektiven für ihr Leben zu entwickeln “, sagt Michael Frase, Leiter des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach.

Das WESER5 Diakoniezentrum, der Tagestreff 17-Ost für Frauen am Alfred-Brehm-Platz und die Teestube in Offenbach sind Ankerpunkte. Obdachlose nutzen die Hilfeeinrichtungen, um zu duschen, sich mit Kleidung zu versorgen, Kaffee zu trinken, etwas zu essen oder sich mit anderen zu treffen. Gezielte Beratungsangebote unterstützen sie dabei, neue Perspektiven für das eigene Leben zu entwickeln.

Zu Beginn der kalten Jahreszeit ruft die Diakonie der Evangelischen Kirche auch in diesem Jahr wieder zu Spenden für die Wohnungslosenhilfe in Frankfurt und Offenbach auf. Alleine in Frankfurt am Main leben schätzungsweise 400 Obdachlose auf der Straße. Bis zu 7900 Personen wohnen in Übergangsunterkünften oder sind in Hotels untergebracht.

„Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach unterstützt Menschen in Not und macht ihnen Mut“, sagt der Evangelische Stadtdekan für Frankfurt und Offenbach Achim Knecht. „Dafür braucht es gelebte Solidarität in der Stadtgesellschaft. Wir sind dankbar und froh, wenn Bürgerinnen und Bürger diese Arbeit mit ihrer Spende unterstützen.“

Online-Spenden sind möglich unter www.diakonie-frankfurt-offenbach.de

Spendenkonto: Empfänger: Diakonisches Werk Frankfurt und Offenbach,
Evangelische Bank eG, IBAN: DE11 5206 0410 0104 0002 00

BIC: GENODEF1EK1 Verwendungszweck: Obdachlosenhilfe 20

Mehr Informationen zu der Spendenaktion und der Obdachlosenarbeit der Diakonie hier


Autorin

Susanne Schmidt-Lüer ist Pressesprecherin des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach. Sie schreibt auch als freie Autorin vor allem über Sozialpolitik, Kirche, Alter und wirtschaftspolitische Themen.