Aktuelles

Posaunen trotzen dem Wind

von

Adventliches Konzert zugunsten von „Brot für die Welt“ auf dem Höchster Markt

Posauenspiel für den guten Zweck  I Foto: Gerhard Schöffel
Posauenspiel für den guten Zweck I Foto: Gerhard Schöffel

Zum 41. Mal spielte der Posaunenchor „Alt-Höchst” am Samstag vor dem Dritten Advent auf dem Höchster Markt, um Spenden für die bundesweite Benefiz-Aktion „Brot für die Welt” der evangelischen Kirchen einzuspielen.

In zwei einstündigen Liedblöcken stand die elfköpfige Bläsergruppe am vergangenen Samstagmorgen zwischen den Marktständen und intonierte Advents- und Weihnachtslieder. Dabei erfüllten die Hobbymusiker Liedwünsche. Ein Amerikaner etwa, der seine Frau ins Krankenhaus gebracht hatte und seine Stimmung heben wollte, fragte „O, du fröhliche” an und sang auf Deutsch begeistert mit. In der Spielpause wärmte sich der Posaunenchor im nahen Gemeindehaus bei einem Frühstück mit Glühwein auf. Der war auch nötig. Denn trotz Sonnenschein herrschten kalte Temperaturen.

Zudem fegten heftige Windböen über den Platz und warfen den einen oder anderen Schirm der Obst- und Gemüsestände um. „Das erste Mal spielten wir am 22. Dezember 1979 für Brot für die Welt”, erinnerte sich Bassist Michael Kraft. Später sei dann mit dem Adventssamstag langfristig ein fester Termin gefunden worden. Und erneut überraschte Peter Geis, der stellvertretenden Marktsprecher, die Bläser zwischen zwei Liedern mit einem Umschlag für die Chorkasse. „Weil ihr die Leute mit Liedern unterhaltet und auch für eine gute Sache spielt”, sagte Geis vom gleichnamigen Geflügelhof in Eichenberg. Am Ende des Musikprogramms lagen 300 Euro in der Spendenbox für „Brot für die Welt“.


Autorin

0 Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare verfasst. Schreiben Sie doch den ersten.

Artikel kommentieren

Lebhafte Diskussionen sind interessant, können aber manchmal die Gemüter erhitzen. Bitte achten Sie auf einen angenehmen Umgangston und vermeiden Sie verbale Angriffe auf andere Kommentatoren. Die Redaktion behält sich vor, unangebrachte Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder.