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Winterschuhe für Obachlose: Spendenaktion von Radiosender bringt 3.820 Euro

Der christliche Sender „ERF Pop - das Radio" hat 3.820 Euro, die bei der Charity-Aktion „Frostschutzmittel“ eingegangen sind, an das Weser 5 Diakoniezentrum im Frankfurter Banhofsviertel übergeben.

Warme Winterschuhe überreichten Tobias Schier und Simone Siebert-Schintze vom Radiosender ERF Pop an Jürgen Mühlfeld, Leiter des Weser 5 Diakoniezentrums.   I  Foto: Rolf Oeser
Warme Winterschuhe überreichten Tobias Schier und Simone Siebert-Schintze vom Radiosender ERF Pop an Jürgen Mühlfeld, Leiter des Weser 5 Diakoniezentrums. I Foto: Rolf Oeser

Kuschelig warme Winterschuhe übergaben Simone Siebert-Schintze und Tobias Schier vom christlichen Radiosender ERF Pop am Mittwoch an Jürgen Mühlfeld, den Leiter des Weser 5 Diakoniezentrums im Frankfurter Bahnhofsviertel. Die symbolisch überreichten Schuhe stehen für eine Geldspende in Höhe von 3.820 Euro, die die Hörerinnen und Hörer für Winterschuhe für Frankfurter Wohnungslose sammelten. Der in Wetzlar beheimatete Sender hatte im Rahmen seiner Charity-Aktion „Frostschutzmittel“ für Wohnungslose dazu aufgerufen. „Die Reaktionen unserer Hörer und Hörerinnen waren ausnahmslos positiv“, sagt Tobias Schier, Leiter von ERF Pop. „Eine Hörerin sammelte unter ihren Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus Geld und auch andere überlegten sich Aktionen, um Spenden zu generieren.“

ERF Pop, selbst komplett aus Spenden finanziert, animierte seine Hörerinnen und Hörer mit der Charity-Aktion „Frostschutzmittel“ dazu, Obdachlose in Frankfurt, Hamburg und Berlin in der kalten Winterzeit mit warmen Sachen zu unterstützen. In Hamburg und Frankfurt fungierten die Diakonischen Werke als Partner. „Jeder kann Teil unserer Charity-Aktion werden und nicht nur Gutes hören, sondern auch Gutes tun“ – so hatte ERF Pop-Leiter Tobias Schier die Radiohörer zu Spenden motiviert. Zudem stellte Radio-Reporter Heiko Brattig die Arbeit des Diakoniezentrums Weser 5 in einem Beitrag vor. Die Einrichtung des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach sei ein „Rundum-Paket für wohnungslose Menschen“. Besonders beeindruckten ihn auch die 670 Postadressen, die von Weser 5 für Wohnungslose verwaltet werden – eine Postadresse ist essentiell für die Suche nach Arbeit und Wohnung.

Mit Straßensozialarbeit, dem Tagestreff Weißfrauen, Notübernachtung, Übergangswohnhaus, sozialer Beratungsstelle, aufsuchender Sozialarbeit am Frankfurter Flughafen und der Multinationalen Informations- und Anlaufstelle für EU-Bürgerinnen und Bürger deckt das Weser 5 Diakoniezentrum das gesamte Spektrum der Wohnungslosenhilfe ab. „Wir begleiten die Menschen von der Straße weg bis in die eigene Wohnung“, sagt Leiter Jürgen Mühlfeld. Von den 4200 Euro Spendengeldern wird das Diakoniezentrum dringend benötigte Winterschuhe für Wohnungslose anschaffen. Denn viele, die auf der Straße leben, besitzen kein warmes Schuhwerk für den Winter.


Autorin

Susanne Schmidt-Lüer ist Pressesprecherin des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach. Sie schreibt auch als freie Autorin vor allem über Sozialpolitik, Kirche, Alter und wirtschaftspolitische Themen.

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