Termintipps
Gottesdienst/Vortrag/Politik und Gesellschaft
Sonntag, 25. Januar, 16 Uhr/17 Uhr
Mirjamgemeinde, Lutherkirche, Waldstraße 74 – 76, OF-Innenstadt
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Vortrag über erste Rabbinerin und Gottesdienst in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Offenbach
Am 27. Januar wird in Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz weltweit der Holocaust-Gedenktag begangen. Die Evangelische Mirjamgemeinde Offenbach greift das auf und lädt zwei Tage zuvor, am Sonntag, 25. Januar 2026, zu einem Vortrag und einem Gottesdienst ein in die Lutherkirche, Waldstraße 74 – 76, Innenstadt.
Begonnen wird um 16 Uhr im dortigen Gemeindesaal: Rabbinerin Elisa Klapheck hält einen Vortrag über Regina Jonas (1902-1944), die vor 90 Jahren, am 26. Dezember 1935, in Offenbach von Max Dienemann als erste Frau zur Rabbinerin ordiniert wurde.
Um 17 Uhr beginnt in der Kirche der Gottesdienst zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Pfarrer Jonathan Stoll übernimmt Liturgie und Predigt, erklingen werden Lieder auf Texte von Margarete Susman (1872-1966). Theresa Bub, Sopran, und Bettina Strübel, Orgel und Klavier, gestalten den musikalischen Part.
Das Gedenken der Evangelischen Mirjamgemeinde Offenbach findet statt in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Offenbach, Michael Beseler von der GCJZ wirkt mit.
Musik
Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr
Sankt Jakobskirche, Kirchplatz 9, F-Bockenheim
Tröstlich
Frank Martin und Maurice Duruflé
Das Collegium vocale Siegen und das Couronne Quintett führen am Sonntag, 1. Februar 2026, in der Sankt Jakobskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Bockenheim, Kirchplatz 9, eine Messe von Frank Martin (1890 – 1974) auf. Zudem steht von Maurice Duruflé (1902 – 1986) ein Requiem auf dem Programm. Jorin Sandau spielt Orgel.
Peter Scholl, ehemals Kantor in Bockenheim, gastiert an diesem Tag mit dem von ihm geleiteten Collegium vocale Siegen. Es stehen zwei herausragende Chorwerke des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt, die auf unterschiedliche Weise Räume des Trosts eröffnen. Duruflés stimmungsvolles Requiem verzichtet auf das Dramatische und entfaltet eine stille, tröstende Kraft. Martins A-cappella-Messe zählt zu den beliebtesten Werken. Sie berührt durch eine hohe klangliche Dichte und eine sehr am Text orientierte Tonsprache.
Die Tickets für dieses Konzert kosten 15/10 Euro. Vorverkauf online über www.evgemeindebockenheim.de und die Buchhandlung Libretto, Mühlgasse 3, Bockenheim.
Musik
Montag, 2. Februar, 20 Uhr
Epiphaniaskirche, Oeder Weg 154, F-Nordend
„Tasten!“
Fullmoon_Concert
Manuel Dahme und Maximilian Bauer, Cembalo und Orgel, bestreiten am Montag, 2. Februar 2026, 20 Uhr, das erste Fullmoon_Concert des Jahres zusammen mit der Musikwissenschaftlerin Professorin Daniela Philippi.
In dem Konzert geht es auf Entdeckungsreise in die Frühgeschichte der Tastenmusik – wie klingen die ersten überlieferten Werke für Tasteninstrumente, warum sind sie entstanden?
Die Karten kosten 10, ermäßigt 5 Euro. Erhältlich sind sie an der Abendkasse ab 19 Uhr.
Diskussion/Politik und Gesellschaft
Dienstag, 3. Februar, 19 –21 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, F-Innenstadt
(mit Livestream)
Ist Frankfurt kriegstüchtig?
Was hinter den Kulissen geschieht
Wir leben in Zeiten von Kriegen und Krisen, die Welt ist ein unsicherer Ort geworden. Bündnisse werden brüchig, Europa muss lernen, sich selbst zu verteidigen, die Wehretats werden aufgestockt. In der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, Innenstadt, wird am Dienstag, 3. Februar 2026, von 19 bis 21 Uhr, der Blick konkret auf Frankfurt gerichtet. Mit Gästen aus Politik, Kirche, Feuerwehr und Militär wird bei dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Kuratorium Kulturelles Frankfurt und der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt beleuchtet, inwiefern die Stadt „kriegstüchtig“ sein kann und will. Gestellt werden Frage wie: Welche Maßnahmen zur besseren Sicherheit werden getroffen? Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche und kirchliche Institutionen dabei?
Referierende sind Tobias Bräunlein, Abteilungsleiter Brand- und Katastrophenschutz im Hessischen Innenministerium, Holger Kamlah, Stadtdekan der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach, Holger Radmann, Brigadegeneral der Luftwaffe der Bundeswehr und Kommandeur Landeskommando Hessen, und Markus Röck, Amtsleiter Branddirektion Frankfurt.
Die Moderation übernommen hat Mechthild Harting, Frankfurter Allgemeine Zeitung. Geleitet wird die Veranstaltung von Cornelia von Wrangel, Vorstandsvorsitzende Kuratorium Kulturelles Frankfurt, und Helge Bezold, Evangelische Akademie Frankfurt.
Eintritt frei
Weitere Informationen: https://www.evangelische-akademie.de/63707
Treffen/Umwelt
Freitag, 6. Februar, 18 (20) Uhr
Luthergemeinde, Martin-Luther-Platz 1, F-Nordend
Gemeinsam kochen und genießen
Foodsharing
Die Evangelische Luthergemeinde beteiligt sich zusammen mit dem Verein „Hilfe im Nordend“ daran, den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln zu praktizieren. Eine genussvolle Gelegenheit dazu gibt es wieder am Freitag, 6. Februar 2026, bei der Kochaktion am Martin-Luther-Platz 1. Die Foodsharer:innen der Gemeinde sammeln vorab Lebensmittel, aus den geretteten Waren entsteht ein köstliches Essen. Ab 18 Uhr wird geschnippelt, gerührt und gewürzt, um 20 Uhr serviert. Zur Mitwirkung beim Vorbereiten und zum Essen wird eingeladen. Anmeldungen bis zum 2. Februar an Pfarrer Stephan Rost: stephan.rost@ekhn.de.