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Das sind unsere aktuellen Vorschläge:

Interessantes aus unserem Kalender
Interessantes aus unserem Kalender

Ausstellung
Ab Freitag, 24. April, 18 Uhr
Stadtkirche, Herrnstraße 44, OF-Innenstadt

Ein Hoch auf die Musik

Gemälde und Collagen von Janine Bruchet Collins

„Musik ist das Tor zu einer anderen Welt, einer Welt, die Worte nicht beschreiben können. Wenn ich Violinen, Klaviere und Blechbläser höre, lasse ich meinen Empfindungen freien Lauf. Es scheint mir, als würde sich die Atmosphäre durch Zauberei entflammen und ließe mich in eine Farbenwelt blicken.“ In der Musik hat Janine Bruchet Collins eine Reihe an Motiven gefunden und diese in Gemälde umgesetzt. Unter dem Titel „Vive la musique – Musik und Licht“ zeigt die Offene Stadtkirchenarbeit ab Freitag, 24. April 2026, ihre Werke. Um 18 Uhr wird die Ausstellung der Künstlerin, die zudem an der Sorbonne Literatur und in Leeds Wirtschaftswissenschaften studiert hat, gezeigt in der evangelischen Stadtkirche, Herrnstraße 44, Innenstadt. Bis Sonntag, 21. Juni, sind ihre farblich und stilistisch abwechslungsreichen Gemälde zu sehen. Frühere Ausstellungsorte von Bruchet Collins sind die Rumpenheimer Kunsttage und das Klingspor Museum.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag von 12 – 18 Uhr, Samstag von 11 – 13 Uhr.


Politik und Gesellschaft/Vortrag und Diskussion
Montag, 27. April, 19 – 21 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, F-Innenstadt
(mit Livestream)

Entwicklungspolitisches Forum Globale Solidarität neu gedacht

Wie gelingt verlässliche Entwicklungszusammenarbeit bei immer knapperen Mitteln?

In der Evangelischen Akademie Frankfurt diskutieren am Montag, 27. April 2026, 19 bis 21 Uhr, Expert/innen aus dem Sektor, wie die Neugestaltung der Entwicklungszusammenarbeit gelingen kann, was dabei zu beachten ist und welche Ansätze sich bisher bewährt haben.

Referierende des Abends in der Akademie, Römerberg 9, Innenstadt, sind: Professor Jörg Faust, Direktor Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit und außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen, Sascha Vogt, Unterabteilungsleiter für den Bereich Entwicklungspolitische Inlandsarbeit, Zivilgesellschaft, Kirchen, Länder und Kommunen, und Kathrin Strobel, Direktorin Internationale Programme, Brot für die Welt. Jane S. Nalunga, Executive Director Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI), Uganda, wird per Zoom zugeschaltet. Die Moderation übernimmt Stephan Kosch, Zeitzeichen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat einen umfassenden Reformprozess eingeleitet. Wirtschaftliche Interessen und ethische Werte sollen künftig enger zusammengedacht werden, zugleich soll die Entwicklungsarbeit klarer fokussiert werden. Deutschland will in einer Welt des Umbruchs verlässlicher Partner sein und bekennt sich zur regelbasierten Weltordnung. Das beendete Engagement der USA in der Entwicklungszusammenarbeit kann Deutschland jedoch nicht kompensieren. Manche halten eine Entschlackung der Entwicklungszusammenarbeit zugunsten größerer Effektivität für sinnvoll, während andere mit Sorge auf die Budgetkürzungen schauen. Brot für die Welt zum Beispiel fordert, dass der Reformprozess der Entwicklungszusammenarbeit auch künftig finanziell abgesichert bleibt.

Geleitet wird die Veranstaltung von Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt, und Brigitte Molter, Brot für die Welt im Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW.

Es handelt sich um eine Kooperation der Evangelischen Akademie mit Brot für die Welt im Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten

Weitere Informationen: https://www.evangelische-akademie.de/63412


Café/Familie
Jeden Dienstag, von 9 – 11 Uhr (außerhalb der hessischen Schulferien)
FAMOS, Moselstraße 13, F-Innenstadt

Eltern-Kind-Café – Für (Groß-)Eltern mit Babys und Kindern bis drei Jahre alt

Offenes Angebot im FAMOS

Die Eltern-Kind-Cafés sind ein Ort zum Ankommen, Austauschen und Wohlfühlen – für Eltern, Großeltern und natürlich die Kinder. Jeden Dienstag gibt es von 9 bis 11 Uhr ein solches Angebot im FAMOS, Moselstraße 13, Innenstadt. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee, Tee und kleinen Snacks bleibt endlich Zeit, einmal durchzuatmen, neue Energie zu tanken und sich über alles rund um Familie und Alltag auszutauschen. Neben guten Gesprächen warten auch kreative und gemeinsame Aktivitäten: Singen, Basteln oder sogar kleine Ausflüge bringen Abwechslung und machen Spaß. Für die Kleinen gibt es eine liebevoll gestaltete Spielecke mit abwechslungsreichen Materialien für jedes Alter – so kommt garantiert keine Langeweile auf. Ein Treffpunkt, der verbindet, inspiriert und einfach guttut.

Das Angebot ist offen und kostenfrei.

Rückfragen gerne unter famos@frankfurt-evangelisch.de


Musik
Sonntag, 26. April, 14 Uhr
Gustav-Adolf-Kirche, Alt-Niederursel 30, F-Niederursel

„Trotz Alledem!“ – Freiheit gibt es nicht umsonst

Ein Männerstimmen-Ensemble und ein Pop/Rock-Duo über romantische Liebe, Freiheit und Bürgerrechte

Der Heinrich-Heine-Chor Frankfurt gibt unter der Leitung von Wolfgang Barina zusammen mit dem Duo Bernie Hahn & Stephan Weiler am Sonntag, 26. April 2026, 14 Uhr, ein Konzert in der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche, Alt-Niederursel 30. Begonnen wird in der Nordwestgemeinde mit einem Vorprogramm. Von 14 bis 14.30 Uhr geht es um „100 Jahre Neues Frankfurt“ - Konrad Elsässer (Martin-Elsaesser-Stiftung) und der Architekt D.W. Dreysse erklären die Architektur und Restaurierung von Martin Elsaessers Gustav-Adolf-Kirche.

Das Konzert verknüpft Liedkunst und politisches Engagement in Werken von Heinrich Heine und Robert Burns, Ferdinand Freiligrath, Pablo Neruda, Mikis Theodorakis und José Afonso, Billie Holiday, Bob Dylan, Amy Winehouse, Rio Reiser und David Bowie.16 Männerstimmen, das virtuose Akkordeonspiel von Stephan Weiler und die faszinierenden Pop-Rock-Soli von Bernie Hahn verbinden Leidenschaft mit Nachdenklichkeit und musikalischer Kraft. Das Konzert beginnt um 15 Uhr, die Tickets kosten 15, ermäßigt 10 Euro; Reservierung: info@heinrich-heine-chor.de


Musik
Sonntag, 26. April, 18 Uhr
Stephanuskirche, Liederbacher Straße 36b, F-Unterliederbach

Nicolas de Grigny: Die fünf Hymnen

Orgel und Choralschola

Am Sonntag, 26. April, ab 18 Uhr, erwartet das Publikum in der Stephanuskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Unterliederbach ein besonderes Konzert: die Choralschola „Gaudete“ unter der Leitung von Christopher Kallus interpretiert zusammen mit Propsteikantor Raphaël Arnault in der Kirche, Liederbacher Straße 36b, die fünf Orgelhymnen von Nicolas de Grigny.

„Grigny ist neben François Couperin der bedeutendste Vertreter der französischen Orgelschule zur Zeit von Ludwig XIV.“, erzählt Arnault begeistert. „Er ist leider sehr früh gestorben, bereits im Alter von 29 Jahren. Dennoch war er schon zu Lebzeiten so berühmt, dass er im Alter von 27 Jahren eine Orgelmesse sowie diese fünf Orgelhymnen in Paris veröffentlichen konnte – ein außergewöhnliches Zeichen großen Erfolgs in jener Zeit.“

Als Organist der Kathedrale von Reims, der traditionellen Krönungskirche Frankreichs, erlangte Grigny auch über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit. So fertigte Johann Sebastian Bach eigenhändig Abschriften seiner Werke an. Die Musik des französischen Komponisten zeichnet sich durch große Melodik und Ausdruckskraft aus, verbunden mit einer für die damalige Zeit in Frankreich ungewöhnlich virtuosen Pedaltechnik.

Die fünf Hymnen wurden für die alternierende Aufführung mit gregorianischem Gesang komponiert. Diese historische Praxis wird auch in diesem Konzert aufgegriffen. „Der Wechsel – beziehungsweise der starke Kontrast – zwischen den schlichten, innigen gregorianischen Versen und den mal brillanten, mal tänzerischen, mal prächtig farbenreichen Orgelversen ist etwas ganz Besonderes dieser Musik“, erläutert Arnault. „Ich freue mich sehr, dass wir für dieses Konzert die Choralschola ‚Gaudete‘ gewinnen konnten.“

Die Choralschola „Gaudete“ ist in der benachbarten katholischen Kirche St. Johannes Apostel beheimatet und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem gregorianischen Choral.

Der Eintritt ist frei.


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