Termintipps
Musik
Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr
Gethsemanekirche, Eckenheimer Landstraße 90, F-Nordend
Kontou –Xylouris –Volkmann
Eine Kooperation mit der Jazz-Initiative Frankfurt
Eine Begegnung zwischen Tradition und Avantgarde: Die beiden Kölner Jazz- und Improvisationsmusikerinnen Athina Kontou und Luise Volkmann treffen am Freitag, 23. Oktober 2026, 20 Uhr, bei einem Konzert der Jazz-Initiative Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Gethsemanegemeinde in der Gethsemanekirche, Eckenheimer Landstraße 90, Nordend, auf den berühmten Kretischen Lautenspieler und Sänger George Xylouris. Der Dialog zwischen Herkunft und Aufbruch, zwischen Tradition und improvisierter Gegenwart steht im Mittelpunkt: Kontou und Volkmann, bekannt für die Verbindung von südosteuropäischen/anatolischen traditionellen Musiken und zeitgenössischem Jazz mit ihrer Band „Mother“, schaffen mit Xylouris einen musikalischen Raum, in dem die Kräfte beider Welten voll zur Geltung kommen. Xylouris ist ein internationaler Star der traditionellen Musik, der in den letzten Jahren durch seine experimentellen Arbeiten hervorgetreten ist, mit seinem Duo Xylouris/White und seinem aktuellen Soloprogramm „Homa“. Hier ist die Schnittstelle mit Kontou und Volkmann, die in zeitgenössischen Klangwelten zuhause sind. Das Trio denkt traditionelle Musiken radikal zeitgenössisch und bringt so die alten überlieferten und archaischen Klänge ins Hier und Jetzt. Luise Volkmann und Athina Kontou wurden beide mehrfach für den Deutschen Jazzpreis nominiert und gewannen mit Été Large dieses Jahr in zwei Kategorien.
Keine Reservierungen. Eintritt 22, ermäßigt 6, Mitglieder der Jazz-Initiative 17 Euro, mit Kulturpass Ffm 1 Euro. Der ermäßigte Preis gilt für Studierende, Schüler:innen und Auszubildende bis einschließlich 30 Jahre. Gemeindemitglieder erhalten Tickets zum Preis der JIF-Mitglieder.
Zugang zum Kirchenraum barrierefrei (Fahrstuhl vorhanden).
Gespräch
Montag 26. Oktober, 19 – 21 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, F-Innenstadt
Alles Frankfurt: Was wir glauben
Rabbiner Julian-Chaim Soussan, Jüdische Gemeinde Frankfurt und die Professorin für islamische Theologie Mira Sievers, Hamburg, im Dialog
Die Reihe „Alles Frankfurt“ bringt in der Evangelischen Akademie Frankfurt zwei Menschen aus unterschiedlichen Welten zusammen, um über ihren persönlichen Blick auf die Stadt zu sprechen. Sie teilen ihre Geschichten und Erfahrungen und gehen der Frage nach, wo aus ihrer Sicht Räume zum Zuhören und Mitgestalten entstehen. Am Montag, 26. Oktober 2026, geht es in der Akademie, Römerberg 9, Innenstadt, von 19 bis 21 Uhr unter dem Titel „Was wir glauben“ um das Thema Religion. Rabbiner Julian-Chaim Soussan, Jüdische Gemeinde Frankfurt und die Professorin für islamische Theologie Mira Sievers, Hamburg, tauschen sich über ihre religiösen Wahrnehmungen der Stadt Frankfurt aus: Sie sprechen über Zusammenhalt und Irritationen, über wichtige religiöse Orte und Religionsfreiheit. Seit dem 7. Oktober 2023, dem Überfall der Hamas auf Israel, haben die Spannungen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen auch in Frankfurt zugenommen. Das gegenseitige Erzählen und Zuhören ist wichtig, um die – mitunter unterschiedlichen – Blicke auf Frankfurt zu teilen. Der Abend soll einen Beitrag zu diesem Dialog leisten.
Die Moderation übernimmt Annegreth Schilling, Theologische Studienleiterin, Evangelische Akademie Frankfurt. Zusammen mit ihrem Kollegen Helge Bezold verantwortet sie die Leitung des Abends.
Es handelt sich um eine Kooperation der Akademie mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt und dem Projekt „Frankfurt Next Generation“ der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt.
Gefördert wird die von Veranstaltung von der EKHN Stiftung, der Stiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird erbeten.
Weitere Informationen: https://www.evangelische-akademie.de/64219
Musik
Mittwoch, 28. Oktober,19.30 Uhr
Stadtkirche, Herrnstraße 44, OF-Innenstadt
Zwei japanische Ausnahmetalente
„Zeit für Musik“ mit Shinnosuke Inugai, Klavier, und Mutsumi Ito, Flöte
In der Reihe „Zeit für Musik“ sind am Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19.30 Uhr, Shinnosuke Inugai, Klavier, und Mutsumi Ito, Flöte, in der evangelischen Stadtkirche, Herrnstraße 44, Innenstadt, zu Gast. Spielen werden sie Werke von Beethoven, Liszt, de Falla und Turina.
Shinnosuke Inugai erhielt seine erste musikalische Früherziehung bereits als Vierjähriger an der Yamaha Music School. Seine außergewöhnliche Begabung bestätigte sich im Verlauf seines Studiums an der Gakuen School of Music in Tokyo, das er als Jahrgangsbester abschloss. Er konzertierte daraufhin beim japanischen Tenno im Imperial Palace. Ein vertiefendes Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main bei Professorin Vickers schloss er mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Er verfügt über ein immenses Repertoire der klassischen Musik aber auch des Jazz und der Popmusik. Hinzu kommt eine besondere Gabe zur Improvisation, die in seinen Live-Konzerten zu heiteren, manchmal komödiantischen Abschlüssen führen. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Die Quer- und Traversflötistin Mutsumi Ito schloss ihr Musikstudium an der Nagoya University of Arts bei Professor Naoki Takagi mit Auszeichnung ab und erhielt daraufhin ein Stipendium an der berühmten Yamaha School. Ihr anschließendes Studium im Masterstudiengang „Künstlerische Instrumentalausbildung“ bei Professor Henner Eppel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt schloss sie ebenfalls mit großem Erfolg ab. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, arbeitet als freiberufliche Musikerin mit zahlreichen Orchestern und Kammermusik-Ensembles und unterrichtet an verschiedenen Musikschulen im Raum Frankfurt.
Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten, die den Musizierenden zugutekommt.
Kunst/Vortrag
Donnerstag, 29. Oktober, 17 Uhr
Gemeindehaus Sankt Paulsgemeinde, Hinter dem Lämmchen 8, F-Innenstadt
Tüpkes Darstellung des Bauernkriegs
Vortragsveranstaltung des Vereins für Frankfurter Kirchengeschichte
Stephan Döring hält am Donnerstag, 29. Oktober 2026, 17 Uhr, im Gewölbesaal Klein Nürnberg des Gemeindeshauses Sankt Pauls, Hinter dem Lämmchen 8 in der Neuen Altstadt, einen Vortrag über das Thema „Der Bauernkrieg von 1525 in der Darstellung des großen Panoramabildes des Künstlers Werner Tüpke". Der Verein für Frankfurter Kirchengeschichte – Evangelisch-lutherisches Predigerministerium lädt dazu ein. In der Nähe der Stadt Bad Frankenhausen wurde zur Würdigung der Bauernaufstände und ihres Anführers Thomas Müntzer in den Jahren 1976 bis 1987 ein monumentales Panoramabild geschaffen. Die DDR-Regierung gab es bei dem Maler Werner Tüpke in Auftrag, fertig wurde es in der Endphase der DDR.
Meditation
Donnerstag, 29. Oktober (Zeilsheim), Mittwoch, 4. November (Nied), Donnerstag, 12. November (Zeilsheim), Mittwoch, 25. November (Nied), jew. 19 – 21 Uhr
Zeilsheim: Gemeindezentrum, Pfaffenwiese 111, Nied: Gemeindehaus, Oeserstraße 3a
Innehalten und neu endecken
Vier Abende im Frankfurter Westen
Die evangelischen Kirchengemeinden im Frankfurter Westen laden im Oktober und November an vier besonderen Abenden ein, innezuhalten, aufzutanken und in die Tiefe zu gehen. „In einer achtsamen, geschützten Atmosphäre öffnen wir gemeinsam einen Raum für spirituelle Erfahrung. Impulse, einfache Körperübungen aus dem Yoga, Fantasiereisen, Meditation, Elemente aus der christlichen Tradition und Zeiten des Austauschs begleiten dich auf deinem Weg nach innen“, kündigen Pfarrerin Charlotte von Winterfeld und Michael Speh Gemeindepädagoge, Lehrer für Meditation, Entspannung und Yoga, an.
Die Abende finden abwechselnd statt im Gemeindezentrum Zeilsheim, Pfaffenwiese 111 und in Nied im Gemeindehaus, Oeserstraße 3a. Die Termine sind: Donnerstag, 29. Oktober (Zeilsheim), Mittwoch, 4. November (Nied), Donnerstag, 12. November (Zeilsheim), Mittwoch, 25. November (Nied), jeweils von 19 bis 21 Uhr
Jeder Abend der Reihe „Sei stille dem Herrn und warte auf ihn“ steht für sich – die Teilnahme an allen oder auch nur an einzelnen Terminen ist möglich.
„Es geht nicht um Leistung oder Wissen – du brauchst keine Vorkenntnisse. Nur die Bereitschaft, dir selbst zu begegnen und dich von dem berühren zu lassen, was sich zeigen will“, heißt es in der Ankündigung. Um Anmeldung bis 26. Oktober wird gebeten.
Kontakt: Charlotte von Winterfeld, E-Mail charlotte.vonwinterfeld@ekhn.de, Telefon 0177 7993850, Michael Speh, E-Mail: michael.speh@ekhn.de , Telefon 0170 824546.