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Interessantes aus unserem Kalender
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Gottesdienst/Musik
Sonntag, 3. Mai 2026, 11 Uhr
Sankt Thomaskirche, Heddernheimer Kirchstraße 2, F-Heddernheim

Der gute Hirte nach Bach – ein Höhepunkt des Psalmenjahrs in Nordwest

Kantatengottesdienst – mit Projektchor

„Der Herr ist mein getreuer Hirte", eine Psalmvertonung von Johann Sebastian Bach BWV 112, steht im Mittelpunkt des Kantatengottesdienstes, der am Sonntag, 3. Mai 2026, 11 Uhr, in der evangelischen Sankt Thomaskirche, Heddernheimer Kirchstraße 2, gefeiert wird. Pfarrerin Ruth Huppert gestaltet Liturgie und Predigt, unter der musikalischen Leitung von Manuel Dahme wird das Werk aufgeführt von Jana Frangard, Sopran, Maria Melts, Alt, Sebastian Munsch, Tenor, Johannes Wilhelmi, Bass, einem Projektchor, dem Kammerorchester an St. Thomas und Konzertmeister Hartmut Krause.

Die Evangelische Kirchengemeinde Nordwest, zu der auch Sankt Thomas zählt, begeht 2026 ein Psalmenjahr. Entlang der Gottesdienstordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die jedem Sonntag bestimmte Psalmverse zuweist, rückt das „Psalmenjahr Frankfurt Nordwest“ den Reichtum dieser christlichen und zutiefst musikalischen Texte in den Fokus. In ihrer Entstehung verbinden Psalmen eng Judentum und Christentum, als Klage-, Dank- und Lobpsalmen spiegeln sie alle Aspekte des Lebens.

Mit Kompositionen durch die Jahrhunderte und in verschiedensten Besetzungen bezieht das Projekt „Psalmenjahr Frankfurt Nordwest“ alle Musikensembles der Kirchorte sowie alle Menschen des Nachbarschaftsraums ein. An jedem Sonntag erklingt in den Gottesdiensten eines Kirchortes der aktuelle Psalm, vorgetragen von bestehenden Ensembles oder kleinen spontan gebildeten Vokalgruppen, die aus dem gesamten Nachbarschaftsraum zusammenkommen. Auf diese Weise erlebt die Gemeinde allein in den regulären Gottesdiensten die christliche Botschaft sowie die Schönheit und die musikalische Kraft der Psalmen und lernt sich durch die gemeinsamen musikalischen Aktionen kennen.

Ein großes offenes Mitsing- und Mitspielprojekt (J.S. Bach, Kantate BWV 112, nach Psalm 23) steht hinter diesem Kantatengottesdienst. Gezielt hat die Gemeinde musikaffine Menschen aller benachbarten Kirchorte eingeladen, im Gottesdienst am Sonntag Kantate mitzuwirken.

Darüber hinaus bieten zahlreiche Konzerte während des gesamten Jahres musikalische Highlights aus der faszinierenden Welt der Psalmen. Am 14. Juni steht „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ von Felix Mendelssohn Bartholdy im Fokus, am 8. November von Leonard Bernstein „Chichester Psalms“ und anderes. Und nicht zuletzt sind einige der „Neuen Frankfurter Bachstunden“ im Zeichen der Psalmenkompositionen gestaltet, am 19. Juni beispielsweise. Dann rückt die Orgelsonate „Der 94ste Psalm“ des Liszt-Schülers Julius Reubke, die als ein Hauptwerk der romantischen Orgelmusik gilt, ins Rampenlicht.

Zahlreiche weitere musikalische Entdeckungen wird es außerdem geben, etwa am Ewigkeitssonntag, 22. November, Friedrich Kiels Motette „Die mit Tränen säen“.


Gottesdienst/Ausflug
Sonntag, 3. Mai, 11 Uhr
Kerbeplatz, Oeserstraße, F-Nied

Gottesdienst inmitten der Autoscooter

Pfarrerinnen heißen auf dem Fahrgeschäft willkommen

Am Sonntag, 3. Mai 2026, ab 11 Uhr, wird unter dem Motto „Draht nach oben“ ein Gottesdienst auf der Nieder Kerb gefeiert. Der Gottesdienst, abgehalten auf dem Autoscooter, hat Tradition. Der Begriff Kerb kommt ja aus dem kirchlichen Kontext: Kerb heißt Kirchweih und ist ein Fest zum Jubiläum der Einweihung einer Kirche. Seit vielen Jahren schon gibt es einen guten Kontakt zwischen der Evangelischen Kirchengemeinde Nied und den Schausteller:innen. Ein gemeinsames Frühstück im Gemeindehaus, direkt gegenüber vom Kerbeplatz, gehört neben dem Gottesdienst alljährlich dazu.

Schausteller-Pfarrerin Christine Beutler-Lotz ist ein wichtiges Bindeglied. Sie kommt selbst aus einer Schausteller-Familie und fährt von Kirmes zu Kirmes, um für ihre Gemeindeglieder da zu sein: um neue Fahrgeschäfte „einzuweihen“, zu taufen, spezielle Konfirmand:innenkurse anzubieten, zu trauen und zu beerdigen.

In dem Gottesdienst auf der Autoscooterbahn kommen die Schausteller:innen selbst zu Wort und geben Einblicke in ihr besonderes Leben. Für die musikalische Gestaltung hat wieder der Gospelchor „Sound of Gospel“ zugesagt. Kinder, die den Gottesdienst besuchen, bekommen einen Chip für eine Freifahrt im Autoscooter oder auf dem Kinderkarussell geschenkt. Die liturgische Leitung des Gottesdienstes auf der Nieder Kerb hat Pfarrerin Daniela von Schoeler inne.


Film/Vortrag
Dienstag, 5. Mai, 18 – 20 Uhr
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

Moderne Zeiten: Zwischen Protest und Utopie

Filmvorführung mit Einführungsvortrag

Gesellschaftliche Umwälzungen gehen immer mit Protest einher. Doch schafft es der Protest, über sich selbst hinauszugehen und Utopien für eine andere, bessere Welt zu entwickeln? Eine Veranstaltungsreihe im Deutschen Filminstitut und Filmmuseum, Schaumainkai 41, Sachsenhausen, zeigt fünf Filme und ihre Antworten hierzu. Zusammengestellt hat das Filminstitut die Reihe zusammen mit der Evangelischen Akademie Frankfurt und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus. Der Auftaktfilm „Moderne Zeiten“ (USA 1936, R: Charlie Chaplin, 89 Minuten) wird am Dienstag, 5. Mai 2026, 18 Uhr im Filmmuseum gezeigt

Charlie Chaplins letzter Stummfilm (mit Musik und Soundeffekten) ist seine Auseinandersetzung mit dem Maschinenzeitalter. Als Fließbandarbeiter muss Charlie immer wieder den gleichen Handgriff ausführen, bis er durchdreht. Es folgen andere kurze Tätigkeiten sowie Aufenthalte in der Nervenheilanstalt und im Gefängnis. Auf seine unnachahmliche Weise reagiert Chaplin hier auf die Weltwirtschaftskrise und führt vor, wie die von ihm in vielen Filmen entwickelte Figur des Tramps versucht, in der modernen Gesellschaft zurrechtzukommen. Mit der von Paulette Goddard gespielten Partnerin erscheint zum ersten Mal in einem Film Chaplins ein gleichgewichtiges weibliches Pendant zum Tramp – bis hin zum berühmten Schlussbild.

Die Einführung übernimmt an diesem Abend Philipp Stiasny, Filmhistoriker, Filmkurator und Publizist.

Geleitet wird die Veranstaltung von Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt, Natascha Gikas, DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, und Daniela Kalscheuer, Katholische Akademie Rabanus Maurus.

Kosten: 9 Euro, ermäßigt 7 Euro

Tickets: www.dff.film/kino/

Weitere Filme in der Reihe „Zwischen Protest und Utopie“ am 12. Mai (Hungerjahre), 13. Mai (Persepolis), 26. Mai (BlacKkKlansman) und 27. Mai 2026 (Die Wütenden – Les Misérables)


Impuls und Gespräch
Mittwoch, 6. Mai, 18.30 – 20.30 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, F-Innenstadt

Trost im Zeichen der Krankheit

Ein Abend für Angehörige schwerstkranker Patienten und Patientinnen

Um das Thema „Trost“ angesichts schwerster Erkrankungen geht es am Mittwoch, 6. Mai 2026, 18.30 bis 20.30 Uhr, in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, Innenstadt.

Wer schwerstkranke Menschen begleitet, verspürt oft den starken Wunsch zu trösten. Doch wie trostbedürftig ist der Patient überhaupt? Worauf bezieht sich Trost – und wie lässt er sich angemessen schenken? Sind es nicht häufig eher die Angehörigen selbst, die Trost brauchen? Trost kann als die Fähigkeit verstanden werden, in Zeiten seelischen oder körperlichen Leids Halt, Zuversicht und Ermutigung zu spenden. Zugleich besagt ein Sprichwort, dass niemand einem anderen die Tränen trocknen kann, ohne sich selbst die Hände nass zu machen – ein Bild dafür, wie eng Nähe, Anteilnahme und eigene Verletzlichkeit miteinander verwoben sind. Im Gespräch mit Christina Sauer, Leiterin der Psychoonkologie der Universitätsklinik Frankfurt, und der Schriftstellerin Madeleine Hofmann spürt Professorin Elke Jäger, Freie Projektleiterin Medizinethik der Evangelischen Akademie, dem Thema nach.

Bei dem Abend handelt es sich um eine Kooperation der Akademie mit der Klinik für Onkologie und Hämatologie, Krankenhaus Nordwest.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten

Weitere Informationen: https://www.evangelische-akademie.de/63992


Musik
Sonntag, 10. Mai, 19 Uhr
Französisch-Reformierte Kirche, Herrnstraße 44, OF-Innenstadt

„Sehnsuchtsort Venedig“

Ein Liederabend mit Werken von Antonio Vivaldi, Gioacchino Rossini und Reynaldo Hahn

Ljuba Nitz, Sopran, und Olaf Joksch-Weinandy, Klavier, entführen am Sonntag, 10. Mai 2026, 19 Uhr, in Kooperation mit den „Frauen für Offenbach“ musikalisch nach Venedig. Im Anschluss an das Konzert in der Französisch-Reformierten Kirche, Hernstraße 44, Innenstadt, wird zu „Cichetti & Prosecco“ in den Pfarrgarten eingeladen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht


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