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Hilfe in Corona-Zeiten

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Die Diakonie, aber auch die Beratungsstellen und anderen Hilfen der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach, stehen den Menschen in Pandemie-Zeiten weiterhin zur Seite. Nicht immer in der gewohnten Form, zu gewohnten Zeiten, aber im Rahmen der Möglichkeiten. Unsere regelmäßig aktualisierte Übersicht gibt nähere Informationen.

Welche Hilfen bietet die Kirche in Zeiten von Corona an?  |  Foto:
Welche Hilfen bietet die Kirche in Zeiten von Corona an? | Foto: Bild: https://unsplash.com

Diakonisches Werk für Frankfurt und Offenbach

In den Kindertagesstätten gilt der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen und für maximal sieben Stunden pro Tag, die Diakonischen Dienste, wie Wohnungslosenhilfe oder auch die Beratungsstellen des Diakonischen Werkes etwa für Frauen, Prostituierte oder auch die Schwangerschaftsberatung, machen weiter – nach telefonischer Vereinbarung und selbstverständlich unter Berücksichtigung der Corona-Schutzauflagen. Die ökumenisch geführte Bahnhofsmission hat ihre Türen rund um die Uhr geöffnet, der gleichfalls in evangelisch-katholischer Kooperation getragene Familien-Markt in Bergen-Enkheim ist während des Lockdowns bis zum 7. März geschlossen, es gibt einen Schaufenster-Verkauf für Einkaufsberechtigte hier und auch eine kontaktlose Spendenabgabe ist möglich, montags bis freitags 8 - 11 Uhr – um Beispiele aus der Arbeit des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach zu nennen.

www.diakonie-frankfurt-offenbach.de


Fachbereich I: Beratung, Bildung, Jugend

Die Evangelischen Beratungszentren in Eschersheim, Höchst und Offenbach bieten Ratsuchenden Telefon- und Videoberatung an. In dringenden Fällen oder wenn eine Beratung per Telefon oder Video nicht möglich ist, können persönliche Gesprächstermine vor Ort vereinbart werden.

Selbsthilfegruppen der Evangelischen Suchtberatung

Ein Teil der Selbsthilfegruppen der Suchtberatung im Evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie Am Weißen Stein in Frankfurt-Eschersheim findet weiterhin statt. Ob ein Gruppenangebot derzeit stattfindet, erfahren Sie hier.

Auch hier gilt: Alle persönlichen Beratungsgespräche sowie Gruppenangebote werden unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Kontaktbestimmungen durchgeführt.

Kontaktinformationen und Sprechzeiten der Evangelischen Beratungszentren finden Sie hier:
www.evangelische-beratung.com


Evangelische Familienbildung

Die Evangelische Familienbildung hat ein Online-Angebot mit digitalen Eltern-Kind-Treffs, Kreativ- und Bewegungsangboten entwickelt. An den verschiedenen Standorten gibt es konkrete Angebote wie Basteltüten zum Mitnehmen, Wellnesspäckchen für Eltern, Gute-Laune-Fenster mit Tipps und Anregungen. Informationen zu den Angeboten der Familienbildung sind zu finden unter: www.familienbildung-ffm-of.de und auf der Facebook-Seite der Familienbildung.

Bei Fragen und Problemen rund um das Familienleben in der Corona-Zeit ist die Evangelische Familienbildung telefonisch für Ratsuchende dar. Klicken Sie auf der Webseite in der Stadtkarte auf den jeweiligen Standort und fragen unter den dort angegebenen Kontaktdaten direkt nach.

Alle Präsenzveranstaltungen in den Familienbildungsstätten und Familienzentren finden vorerst bis einschließlich 31. Januar 2021 nicht statt.


Informationen zum Fortbildungs- und Seminarangebot der Evangelischen Seniorenarbeit gibt es hier:

Kontakt Evangelische Seniorenarbeit:
Barbara Hedtmann
barbara.hedtmann@frankfurt-evangelisch.de
Telefon 069 92 10 56 67 8

Die Seminare der Ehrenamtsakademie werden als Online-Seminare angeboten.

Kontakt Evangelische Erwachsenenbildung und Ehrenamt:
Dr. Jan Gross
jan.gross@frankfurt-evangelisch.de
Telefon 069 92 10 56 68 6


Das Evangelische Frauenbegegnungszentrum EVA stellt sein Programm bis auf Weiteres auf Online-Angebote um. Das gesamte Online-Angebot des EVA gibt es hier: www.eva-frauenzentrum.de


Reisen

Die Angebote von evangelisch reisen für 2021 sind einzusehen unter www.evangelisch-reisen.com. Die evangelischen Reiseveranstalter für Kinder- und Jugendreisen in Frankfurt und Offenbach präsentieren ihre - natürlich auch unter Corona-Schutzbedingungen gestalteten Angebote - gleichfalls im Netz: hin und weg - Evangelische Jugendreisen unter www.hin-und-weg.ejuf.de, das Evangelische Jugendwerk unter www.ejw.de.


Die Ambulante Jugendhilfe und das vom Fachbereich I begleitete Betreute Wohnen sind per Video- und Telefonberatung, aber auch im persönlichen Kontakt weiterhin für junge Menschen und Familien da.

Die stationären Jugendhilfe-Einrichtungen Eschersheimer 109 und Alte Schule Bonames sowie die Tagesgruppen für Kinder im Frankfurter Norden arbeiten ebenfalls uneingeschränkt weiter.


Das aktuelle - vielfach digitale - Veranstaltungsprogramm der Jugendkulturkirche Sankt Peter ist zu finden unter www.sankpeter.com.
Zudem bietet die Jugendkulturkirche Online-Seelsorge an.


Der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit hat aktuell seine Kinderhäuser, Teenie-Clubs, Jugendhäuser, Mädchentreffs oder auch Beratungsstellen weiter geöffnet. Unter den erforderlichen Hygiene- und Abstandsregelungen stehen auch die Bildungsangebote zur Verfügung. Zudem wird online und per Telefon Kontakt zu den Jugendlichen gehalten. Manches, etwa das Ausbildungsprojekt „Café iZi“, macht weiter, aber unter anderen Konditionen, hier wurde auf ein „to go“ – Angebot umgestellt. Die Standorte des Vereins an Schulen orientieren sich selbstverständlich an den jeweiligen Regelungen vor Ort. Anders als bei den Kinder- und Jugendhäusern handelt es sich hier ohnehin nicht um offene Angebote.


Angebot der Klinikseelsorge in Zeiten von Corona und strengen Besuchsregelungen

Die meisten Frankfurter Kliniken haben angesichts steigender Infektionszahlen wieder strenge Besuchsregelungen eingeführt.

Angehörige dürfen ihre Kranken derzeit nicht besuchen. Zwar können Ärzt*innen in begründeten Fällen eine Ausnahmegenehmigung erteilen, aber viele Patienten und Patientinnen werden in den nächsten Wochen ohne den regelmäßigen Besuch ihrer Angehörigen leben müssen. Das ist für alle Beteiligten eine belastende Situation. Dabei ist es hilfreich zu wissen:

Die Klinikseelsorgerinnen und Klinikseelsorger haben weiter Zugang zu den Kliniken und können Patienten auf den Stationen besuchen und ihnen beistehen. Sie sind neben einigen wenigen anderen Berufsgruppen vom Besuchsverbot in den Kliniken ausgenommen.
Den Seelsorgerinnen und Seelsorgern ist bewusst, dass sie die Familienangehörigen in keiner Weise ersetzen können. Aber sie wollen durch ihren Besuch am Krankenbett dazu beitragen, dass sich die Kranken in den Kliniken nicht ganz verlassen fühlen.

Nach Möglichkeit wird auch ein Tablet bereitgestellt, damit Patientinnen und Patienten per Videotelefonie Kontakt mit ihren Angehörigen halten können.

Wer einen Besuch für sich selbst oder für einen Angehörigen wünscht kann sich an die Klinikseelsorge wenden. Dieses Angebot der Klinikseelsorge richtet sich an alle Interessierte unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit.

Die Klinikseelsorge ist unter folgenden Telefonnummern erreichbar:
Bethanien-Krankenhaus 069 46 08 45 6
Klinikum Frankfurt-Höchst 069 31 06 29 67
Universitätsklinikum 069 63 01 57 52
Krankenhaus Nordwest 069 76 01 32 99
Markus-Krankenhaus 069 95 33 0
Sana Klinikum Offenbach 069 84 05 38 41

Selbstverständlich können auch Gemeindepfarrerinnen oder Gemeindepfarrer die Mitglieder ihrer Gemeinde in der Klinik besuchen, wenn diese das wünschen. Auch sie sind vom Besuchsverbot ausgenommen. Allerdings ist es in diesem Fall hilfreich, den gewünschten Besuch vorher mit der Station beziehungsweise den behandelnden Ärzten zu besprechen, damit es bei der Eingangskontrolle keine Probleme gibt.


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