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Wir sind für die Menschen da

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Die gegenwärtigen Regelungen, mit denen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindert werden soll, wirken sich auch auf die Angebote der evangelischen Kirche aus. „Wir nehmen den Virus ernst und bleiben weitest möglich für die Menschen da“ – diesem Gedanken entsprechend werden Angebote gemacht.

Gut geschützt und mit entsprechendem Abstand sind auch aktuell Begegnungen möglich. I Foto: Colourbox
Gut geschützt und mit entsprechendem Abstand sind auch aktuell Begegnungen möglich. I Foto: Colourbox

Obgleich angesichts der im November geltenden Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Veranstaltungen abgesagt sind – ausgenommen Gottesdienste – ist die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach auf vielerlei Weise weiter für die Menschen da.

Eine Übersicht zu den gegenwärtigen Angeboten der beiden Fachbereiche des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt und Offenbach sowie der Klinikseelsorge:

Diakonisches Werk für Frankfurt und Offenbach

Die Kindertagesstätten haben geöffnet, die diakonischen Dienste, wie Wohnungslosenhilfe oder auch die Beratungsstellen des Diakonischen Werks etwa für Frauen, Prostituierte oder auch die Schwangerschaftsberatung, machen weiter – selbstverständlich unter Berücksichtigung der Corona-Schutzauflagen. Die ökumenisch geführte Bahnhofsmission und der gleichfalls in evangelisch-katholischer Kooperation getragene Familien-Markt in Bergen-Enkheim haben ihre Türen geöffnet – um Beispiele aus der Arbeit des Diakonischen Werks Frankfurt und Offenbach zu nennen.

www.diakonie-frankfurt-offenbach.de


Fachbereich I: Beratung, Bildung, Jugend

Die Evangelischen Beratungszentren in Eschersheim, Höchst und Offenbach bieten Ratsuchenden Telefon- und Videoberatung an. In dringenden Fällen oder wenn eine Beratung per Telefon oder Video nicht möglich ist, können persönliche Gesprächstermine vor Ort vereinbart werden.

Die Selbsthilfegruppen der Suchtberatung im Evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie Am Weißen Stein in Frankfurt-Eschersheim finden weiterhin statt. Auch hier gilt: Alle persönlichen Beratungsgespräche sowie Gruppenangebote werden unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Kontaktbestimmungen durchgeführt.

Kontaktinformationen und Sprechzeiten der Evangelischen Beratungszentren finden Sie hier:
www.evangelische-beratung.com


Evangelische Familienbildung

Die Kurse und offenen Treffs der Evangelischen Familienbildung in Frankfurt und Offenbach finden unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen weiterhin statt. Angebote im Bereich Gymnastik, Bewegung und Sport müssen vorerst bis Ende des Jahres ausfallen. Alle Teilnehmenden, die von einem Kursausfall betroffen sind, werden per E-Mail benachrichtigt. Weitere Informationen zum aktuellen Kursprogramm gibt es unter www.familienbildung-ffm-of.de.


Die Fortbildungs- und Seminarangebote der Evangelischen Seniorenarbeit finden bis voraussichtlich Ende November nicht statt. Im Dezember startet ein Online-Schreibkurs der Evangelischen Seniorenarbeit.

Kontakt Evangelische Seniorenarbeit:
Barbara Hedtmann
barbara.hedtmann@frankfurt-evangelisch.de
Telefon 069 92 10 56 67 8

Die Seminare der Ehrenamtsakademie werden als Online-Seminare angeboten.

Kontakt Evangelische Erwachsenenbildung und Ehrenamt:
Dr. Jan Gross
jan.gross@frankfurt-evangelisch.de
Telefon 069 92 10 56 68 6


Das Evangelische Frauenbegegnungszentrum EVA stellt sein Programm bis auf Weiteres auf Online-Angebote um. Das gesamte Online-Angebot des EVA gibt es hier: www.eva-frauenzentrum.de


Die Reiseangebote im November wurden abgesagt, der Katalog für 2021 wird im Dezember vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie auf www.evangelisch-reisen.com


Die Ambulante Jugendhilfe und das Betreute Wohnen sind per Video- und Telefonberatung, aber auch im persönlichen Kontakt weiterhin für junge Menschen und Familien da.

Die stationären Jugendhilfe-Einrichtungen Eschersheimer 109 und Alte Schule Bonames sowie die Tagesgruppen für Kinder im Frankfurter Norden arbeiten ebenfalls uneingeschränkt weiter.


In der Jugendkulturkirche Sankt Peter gibt es aktuell keine Veranstaltungen und Workshops. Digitale Angebote, können aber stattfinden. Podcast erstellen, Videoschnitt, Kreatives Schreiben und Drucken digital stehen in diesem Jahr noch auf dem Programm: www.sankt-peter.com/kalender
Weitere digitale Angebote werden entwickelt. Zudem bietet die Jugendkulturkirche Online-Seelsorge an.


Der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit hat aktuell seine Kinderhäuser, Teenie-Clubs, Jugendhäuser, Mädchentreffs oder auch Beratungsstellen weiter geöffnet. Unter den erforderlichen Hygiene- und Abstandsregelungen stehen auch die Bildungsangebote zur Verfügung. Zudem wird online und per Telefon Kontakt zu den Jugendlichen gehalten. Manches, etwa das Ausbildungsprojekt „Café iZi“, macht weiter, aber unter anderen Konditionen, hier wurde auf ein „to go“ – Angebot umgestellt. Die Standorte des Vereins an Schulen orientieren sich selbstverständlich an den jeweiligen Regelungen vor Ort. Anders als bei den Kinder- und Jugendhäusern handelt es sich hier ohnehin nicht um offene Angebote.


Angebot der Klinikseelsorge in Zeiten von Corona und strengen Besuchsregelungen

Die meisten Frankfurter Kliniken haben angesichts steigender Infektionszahlen wieder strenge Besuchsregelungen eingeführt.

Angehörige dürfen ihre Kranken derzeit nicht besuchen. Zwar können Ärzt*innen in begründeten Fällen eine Ausnahmegenehmigung erteilen, aber viele Patienten und Patientinnen werden in den nächsten Wochen ohne den regelmäßigen Besuch ihrer Angehörigen leben müssen. Das ist für alle Beteiligten eine belastende Situation. Dabei ist es hilfreich zu wissen:

Die Klinikseelsorgerinnen und Klinikseelsorger haben weiter Zugang zu den Kliniken und können Patienten auf den Stationen besuchen und ihnen beistehen. Sie sind neben einigen wenigen anderen Berufsgruppen vom Besuchsverbot in den Kliniken ausgenommen.
Den Seelsorgerinnen und Seelsorgern ist bewusst, dass sie die Familienangehörigen in keiner Weise ersetzen können. Aber sie wollen durch ihren Besuch am Krankenbett dazu beitragen, dass sich die Kranken in den Kliniken nicht ganz verlassen fühlen.

Nach Möglichkeit wird auch ein Tablet bereitgestellt, damit Patientinnen und Patienten per Videotelefonie Kontakt mit ihren Angehörigen halten können.

Wer einen Besuch für sich selbst oder für einen Angehörigen wünscht kann sich an die Klinikseelsorge wenden. Dieses Angebot der Klinikseelsorge richtet sich an alle Interessierte unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit.

Die Klinikseelsorge ist unter folgenden Telefonnummern erreichbar:
Bethanien-Krankenhaus 069 46 08 45 6
Klinikum Frankfurt-Höchst 069 31 06 29 67
Universitätsklinikum 069 63 01 57 52
Krankenhaus Nordwest 069 76 01 32 99
Markus-Krankenhaus 069 95 33 0
Sana Klinikum Offenbach 069 84 05 38 41

Selbstverständlich können auch Gemeindepfarrerinnen oder Gemeindepfarrer die Mitglieder ihrer Gemeinde in der Klinik besuchen, wenn diese das wünschen. Auch sie sind vom Besuchsverbot ausgenommen. Allerdings ist es in diesem Fall hilfreich, den gewünschten Besuch vorher mit der Station beziehungsweise den behandelnden Ärzten zu besprechen, damit es bei der Eingangskontrolle keine Probleme gibt.


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