Frankfurt lokal

Glaube und Kulinarisches

Mit einem Beitrag des Frankfurters Nir Rosenfeld wird die Reihe „Faith and Food“ fortgesetzt. Im Gespräch mit hr-Moderatorin Susan Kades berichtet der Gastronom über seine Liebe zu Hummus und zu den Tieren.

Susan Kades und Nir Rosenfeld im Gespräch bei Faith and Food
Susan Kades und Nir Rosenfeld im Gespräch bei Faith and Food

Heute Abend wird in der interreligiösen Kochshow-Reihe Reihe „Faith and Food" erstmals ein in Frankfurt produziertes Video auf Youtube hochgeladen: Nir Rosenfeld, 50, geboren in Tel Aviv, Frankfurterinnen und Frankfurtern als Wirt dreier veganer Lokale – Zeil-Kitchen, Kuli Alma und Dominion Food – bekannt, spricht in der Genussakademie des Journal Frankfurt über Tierschutz und Religion und er kocht natürlich auch.

Mitte Dezember startete im Netz „Faith and Food“: Köchinnen und Köche aus der Rhein-Main-Region kommen in dieser Reihe alle 14 Tage mit Susan Kades vom Hessischen Rundfunk vor der Kamera ins Gespräch und äußern sich über Religion und Genuss, Traditionen, Feste und Alltagsmenüs. Daneben schnippeln, rühren und brutzeln sie Menüs mit Bezug auf ihre jeweiligen Religionen. „Die besten Gespräche finden in der Küche statt“, so das Motto.

Neben dem Link zum Video gibt es auch Informationen zur Zubereitung auf der Internetseite www.faithandfood.de. Auf dieser Internetseite sind auch die bisherigen Folgen herunterzuladen. An den Premierenabenden gibt es jeweils die Möglichkeit, über die Chatfunktion ins Gespräch zu kommen. Aber auch danach sind die Macherinnen und Macher über die Internetseite für den Austausch zu erreichen.

Neben Videos, Rezepten, Biographischem und Positionen enthält die Homepage einen Ausblick auf die weiteren religiös-kulinarischen Dialoge. Am 8. Februar beispielsweise ist ein Meenzer zu Gast in der Frankfurter Genussakademie: Frank Gebert (katholisch, Inhaber und Koch von Gebert's Weinstube in Mainz) und Jampa Kungashar (Buddhist, Koch, Vorstandsmitglied des Buddhistischen Zentrums Sakia Kalden Ling in Frankfurt) treffen sich dann am Herd und tauschen sich über Glaube und Essen aus – und zaubern parallel dazu etwas auf die Teller.

Die in ihren Dekanaten jeweils für interreligiöse Fragen zuständigen Pfarrerinnen Susanna Faust Kallenberg, Frankfurt und Offenbach, Dorothea Gauland, Mainz und Sandra Scholz, Dreieich und Rodgau, haben die Koch- und Talkshow von der Idee ins Internet gebracht. „In jeder Religion gibt es Rituale und Traditionen, die mit besonderen Speisen verbunden sind, Rezepte, ohne die ein religiöses Fest nicht denkbar ist, oder Erinnerungen an Gerüche und Geschmäcker, die spirituelle Heimat vermitteln“, äußern die drei in einem Statement. Sie möchten mit der Reihe „Faith and Food“ Vorurteile überwinden, Brücken bauen und Neugierde wecken.


Autorin

Bettina Behler 132 Artikel

Bettina Behler, Medieninformation Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Frankfurt und Offenbach