Kunst & Kultur

Film des Monats : „Parallele Mütter“ von Pedro Almodóvar

Wieder einmal hat der spanische Regisseur Pedro Almodóvar einen Film gedreht, in dem die Beziehungen zwischen Frauen im Mittelpunkt stehen. „Parallele Mütter“ kommt am 1. März ins Kino und wird von der Evangelischen FIlmjury empfohlen.

Janis und Ana werden gleichzeitig Mütter. | Foto: Studiocanal
Janis und Ana werden gleichzeitig Mütter. | Foto: Studiocanal

Janis (Penelope Cruz) ist eine erfolgreiche Fotografin Ende dreißig, die ungeplant schwanger wird, ihr Mutterwerden aber aus vollstem Herzen bejaht. Ana jedoch (Milena Smit), erst 17, wurde von einer Gruppe Gleichaltriger vergewaltigt und weiß nicht genau, von wem sie schwanger wurde. Ihre Eltern sind ihr dabei auch keine große Hilfe.

Ana und Janis begegnen sich im Krankenhaus bei der Geburt ihrer Töchter. Von diesem Ausgangspunkt aus entwirft Almodóvar eine verwickelte Erzählung, in der es um Biologie und Soziales, selbstbestimmes Mutterwerden sowie um Beziehungen zwischen Frauen verschiedener Generationen geht.

Ein zweiter Erzählstrang bettet das Geschehen in einen größeren politischen Zusammenhang ein. Es geht um die Verbrechen der rechtsextremen Falangisten von General Franco, die auch nach der Demokratisierung Spaniens im Jahr 1975 nicht aufgearbeitet worden sind.

Die Evangelische Filmjury empfiehlt „Parallele Mütter“ als Film des Monats. Der Kinostart ist am 10. März.


Autorin

Antje Schrupp 185 Artikel

Dr. Antje Schrupp ist Chefredakteurin von Evangelisches Frankfurt und Offenbach. Die Journalistin und Politikwissenschaftlerin bloggt auch unter www.antjeschrupp.com

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