Kunst & Kultur

Kunst auf der Straße ist eine prima Idee

Die Stadt als Leinwand: Street Art wird immer beliebter. Denn die Stadt gehört denen, die in ihr leben, in ihr herumlaufen, sie täglich betrachten.

Anne Lemhöfer ist Autorin und Kolumnistin für Evangelisches Frankfurt. |Foto: Tamara Jung-König
Anne Lemhöfer ist Autorin und Kolumnistin für Evangelisches Frankfurt. |Foto: Tamara Jung-König

Wir leben in bunten Zeiten. In einer Welt, die ihre Kultur zu einem großen Teil digital abhandelt, ist eine Kunstform beliebt wie nie: die Street Art. Kunst im öffentlichen Raum nutzt die Stadt als Leinwand – und alle dürfen mitmachen.

Während die kreative Aneignung von Beton und Asphalt früher als krimineller Akt galt, können Graffiti-Künstler heute oftmals auf legale Flächen zurückgreifen. Zum Beispiel am Frankfurter Ratswegkreisel.

Kunst findet längst nicht nur in Museen statt. Sie prangt an Zäunen und Hauswänden, auf Plätzen und auf Zügen, an Fenstern und Laternenpfählen. Sie ist abstrakt und konkret, nutzt Worte, Slogans und Zitate. In Preungesheim hat die Quartiersmanagerin mit Anwohnerinnen und Anwohnern bunte Motive auf Holz gemalt für alle sichtbar aufgehängt.

Zur Street Art an der Naxoshalle lassen sich Führungen buchen. Die Stadt gehört denen, die in ihr leben, in ihr herumlaufen, sie täglich betrachten. Was für eine schöne Botschaft.


Autorin

Anne Lemhöfer 32 Artikel

Anne Lemhöfer interessiert sich als Journalistin und Autorin vor allem für die Themen Kultur, Freizeit und Gesellschaft: www.annelemhoefer.de

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