Leben & Alltag

Tierische Geschenke

Zehn Millionen Haustiere können sich nach einer Forsa-Umfrage darauf freuen, dass unter dem Weihnachtsbaum auch für sie Geschenke liegen.

Ralf Bräuer ist Leiter der Redaktion von Evangelisches Frankfurt.
Ralf Bräuer ist Leiter der Redaktion von Evangelisches Frankfurt.

Viele Herrchen und Frauchen sind offenbar der Meinung, dass an Heiligabend auch ihre Tiere nicht leer ausgehen dürfen. Wenn dem Hamster die Weihnachtsgeschichte vorgelesen wurde und der Papagei lauthals „Stille Nacht, heilige Nacht“ mitgesungen hat, dann ist endlich Bescherung.

Die Freude der Maus über Jesu Geburt hält sich allerdings wohl eher in Grenzen, wenn sie anschließend der Schlange im Terrarium als Festschmaus serviert wird. Wenn man nicht zur Familie gehört, muss man halt als Leckerli herhalten, mit dem gut ein Drittel der Heimtierhalterinnen und -halter ihre Liebsten bescheren. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Ob Mensch oder Tier: Auf den Wunschzettel bellen, zwitschern oder miauen die tierischen Töchter und Söhne offenbar sehr gerne auch Spielzeug oder Kuscheltiere. Fast schon unverschämt wünscht sich eine allerdings kleine Minderheit der Haustiere eine neue Behausung. Manche können dann einfach nicht nein sagen und greifen tief in die Tasche, wenn sich Zierfisch Hannes ein neues, mit allem technischen Schnickschnack ausgestattetes Aquarium wünscht. Ach traurig, auch bei den Haustieren geht es an Weihnachten nur noch um Geschenke und Konsum.

P.S. Noch einen pädagogischen Tipp: Damit auch unsere geliebten Vierbeiner das Warten lernen, empfehle ich den Einsatz eines Adventskalenders. Den gibt’s aktuell aber leider nur für Hunde und Nager.


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Ralf Bräuer 7 Artikel

Ralf Bräuer ist Leiter der Redaktion von "Evangelisches Frankfurt und Offenbach" und der Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach

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