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Dekanin Reiß: Die Arbeit für die Menschen und die Stadt geht weiter

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Vom 1. Januar startet das gemeinsame Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach. Beim Regionalverband und im Dekanat Offenbach wurde im Dezember der Umzug vorbereitet. Die scheidende Dekanin Eva Reiß lädt alle evangelische Christinnen und Christen ein, auch zukünftig "der Stadt Bestes" zu suchen.

Der Umzug hat begonnen. | Foto: Evangelisches Dekanat Offenbach
Der Umzug hat begonnen. | Foto: Evangelisches Dekanat Offenbach

"Suchet der Stadt Bestes" - der Vers aus Jeremia 29 wird oft genutzt. "Doch zum Abschied vom Dekanat Offenbach ist er angebracht", sagt die scheidende Dekanin Eva Reiß. Über Jahre hat sich das Dekanat in der Stadtgesellschaft eingebracht: Es gab interreligiöse Begegnungen, Großveranstaltungen und unzählige Aktionen für die evangelischen Christinnen und Christen der Stadt.

In Erinnerung geblieben ist etwa der Jugendkirchentag 2016, der tausende Besucherinnen und Besucher an das Mainvorgelände lockte. Oder die Konzerte in den Offenbacher Kirchen, ebenso wie die zahlreichen Kunstausstellungen in der Stadtkirche. Oder die offene Stadtkirchenarbeit: Im Café Rapunzel auf dem Hugenottenplatz konnten sich die Offenbacher bei einer Tasse Kaffee und Kuchen begegnen, ganz gleich, ob der Geldbeutel gut gefüllt oder leer war.

Ein steinernes Zeugnis in der Stadt für die Arbeit des Dekanats sind die 2017 aufgestellten "Bücher der Weisheit" am Lutherpark: Durch Spenden konnte ein gestohlenes Kunstobjekt durch eine neue Skulptur ersetzt werden.

"Die Arbeit für die Menschen und die Stadt geht aber weiter", betont Reiß. Sie selbst wechselt in das Dekanat Kronberg: Mit einer halben Stelle wird sie in der Kirchengemeinde Liederbach, mit der anderen halben Stelle für Aufgaben im Dekanat zuständig sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kirchengemeindeverbandes und des Dekanats wechseln in das neue Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach und den Evangelischen Regionalverband Frankfurt und Offenbach. "So wie bisher in Offenbach möchte ich alle Offenbacherinnen und Offenbacher einladen, sich auch im neuen Großraum Frankfurt und Offenbach für der Stadt Bestes einzusetzen", sagt Reiß.


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